Outdoor-Bereiche sorgfältig planen

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Wie die Innenausstattung einer Location sollte auch die Gestaltung eines Außenbereichs gründlich durchdacht werden – angefangen bei der Auswahl einer geeigneten Möblierung  bis hin zur Planung der Servicewege. Dazu einige Tipps von den GO IN-Profis.

Damit der Außenbereich zur Visitenkarte einer Location wird, gilt es einiges zu beachten. So sollten Farb- und Stilkonzept von Innen- und Außenbereich aufeinander abgestimmt sein. Beim Mobiliar zählen neben der Optik funktionale Aspekte wie Wetterbeständigkeit, Stapelbarkeit und Robustheit. Auch sollten die Tische und Stühle gute Pflegeeigenschaften aufweisen und ein geringes Gewicht haben, um vom Personal leicht verschoben und verstaut werden zu können.

Anforderungen an die Materialien
Möbel im Außenraum sind erheblichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Neben Feuchtigkeit beansprucht die Sonne die Materialien. UV-Strahlung setzt insbesondere flexiblen Geweben zu. Im Winter kann Frost durch Haarrisse unter die Oberflächen der Möbel wandern und diese beschädigen. Beim Zubehör ist zu bedenken, dass weiche Auflagepolster oder Kissen nur bedingt wasserdicht sind, da das Luftvolumen aus- und eintreten muss, um den Sitzkomfort zu gewährleisten.

Andreas Kirschner, bei GO IN zuständig für die technische Produktentwicklung und Sonderanfertigungen: „Geeignetes Material für Tischplatten sind insbesondere Schichtstoff (Compact Slim), Glas (Faia) und das Kunstholz Resysta.“ Die beiden letzteren eignen sich auch für dauerhaft robuste Stühle. Für eine natürliche Haptik sorgen Tischplatten aus Edelhölzern wie Eukalyptus oder Teak. „Die geölten Holzoberflächen bedürfen jedoch einer regelmäßigen Pflege, um ihre Widerstandsfähigkeit und Schönheit zu bewahren“, erklärt Kirschner. Stühle für den Außenraum sollten aus Kunststoff, beschichtetem Aluminium, Stahl oder idealerweise Edelstahl gefertigt sein. Einen hohen Sitzkomfort bieten sie mit hautfreundlichen Mesh-Geweben oder Geflechten. Metallstühle können mit Sitzkissen aufgewertet werden, die zugleich den Sitzkomfort erhöhen.

Die Loungegruppe Ember aus Polypropylengeflecht (Füße: pulverbeschichtetes Aluminium in Holzoptik) ist lässig und strapazierfähig zugleich. Foto: GO IN

Schluss mit kippelnden Tischen
Insbesondere im öffentlichen Raum wie auf öffentlichen Plätzen oder Gehwegen kann – bei entsprechend rauen Belägen – die Entwässerungsneigung drei Prozent Gefälle und mehr betragen. Auf solchem Untergrund sowie auf Pflaster sind verstellbare Bodengleiter eine sinnvolle Ergänzung der Tischgestelle. Dreifüßige Gestelle haben prinzipiell den Vorteil, dass immer alle Fußpunkte festen Kontakt mit dem Boden haben und dadurch der Tisch nicht kippelt. Mit der patentierten FLAT-Technologie von GO IN lassen sich Bodenunebenheiten perfekt ausgleichen, denn dank hydraulisch gelagerter Bodengleiter passt sich jeder Tischfuß dem Untergrund flexibel an. Das Tischgestell Elon – kombinierbar mit verschiedenen Tischplatten – schafft durch eine integrierte mechanische Nivellierungstechnik bis zu 18 mm Höhenausgleich und eignet sich damit auch für sehr unebene Flächen.

Tische und Stühle
Draußen werden häufig kleinere Tische als im Innenbereich eingesetzt. Generell gilt: Quadratische Tische beanspruchen weniger Platz als runde Modelle. Andreas Kirschner: „Eckige Tische mit 60 x 60 cm bis maximal 70 x 70 cm sind ideal, da sie für zwei Gäste mit kleinen Tabletts geeignet sind oder zu längeren Tafeln zusammengeschoben werden können.“ Tische mit Mittelsäule erlauben eine flexiblere Anordnung der Stühle und behindern die Gäste nicht beim Aufstehen. Tisch-Bank-Kombinationen sind besonders platzsparend. Eine Lounge-Ecke stellt die ideale Ergänzung zu Tischen und Stühlen dar und lädt zu einem schnellen Kaffee oder kühlen Getränk ein. Stehtische, kombiniert mit Barhockern, lockern auch im Außenbereich das Gesamtbild auf.

Schattenspender
Der GO IN-Experte: „Wer an den Sonnenschirmen spart, spart am falschen Ende. Um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen, sollten auch sie zum Stil- und Farbkonzept passen.“ Eingelassene Bodenhülsen für Schirmständer haben den Vorteil, dass der Bodenraum für die Möbel besser genutzt werden kann – hingegen bleibt man mit Schirmständern in der Gestaltung der Terrasse flexibel. Bäume als natürliche Schattenspender, wie man sie vom Biergarten her kennt, bieten ein angenehmes Mikroklima – Nachteil ist das fallende Laub im Herbst.

Die Beschattung mit qualitativ hochwertigen Schirmen gehört zum gestalterischen Konzept der Außenanlage dazu. Foto: GO IN

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