Die neuen Automaten-Becher

0

Die Light-weight-Becher von SwissPrimePack. Foto: SwissPrimePack

Gerade im Bereich Heißgetränke werden heute immer mehr Premium-Produkte angeboten. Doch das Getränk kann nur so gut sein wie der Becher, in dem es ausgegeben wird. Zahlreiche Kriterien sind wichtig. Und wie sieht der Becher der Zukunft aus? (Von Martina Emmerich)

Auf den ersten Blick erscheinen Automatenbecher dem Nutzer oft als uniforme Zweckgegenstände, die jedoch in der Entwicklung sehr anspruchsvoll sind und vielfältige Funktionen erfüllen müssen. Zunächst einmal haben die Trinkbehältnisse die Qualitäts- und Hygienevorschriften zu erfüllen und müssen lebensmittelecht sein. Sie sollten für Heißgetränke auch bei Flüssigkeiten, die mit bis zu 92 Grad Celsius aus dem Automaten kommen, noch formstabil und dicht sein. Darüber hinaus müssen sie den Nutzer vor der Wärme der Getränke schützen. „Automatenbecher müssen die Abmessungen, die von den Automatenherstellern vorgegeben werden, auf 0,2 Millimeter genau einhalten. Ansonsten können die Becherwerke die Becher nicht vereinzeln und es kommt zu Störungen. Außerdem muss das Produkt so konstruiert werden, dass sie nicht ineinander verklemmen. Der obere Becher muss immer auf dem Boden des unteren Bechers stehen“, weiß Achim Peters, Geschäftsführer von Papierverarbeitung Peters. Die „Falleigenschaften“ der automatengängigen Becher sind grundentscheidend, unabhängig davon, ob die Becher aus Kunststoff oder Hartpapier sind.

Produktionsfaktoren spielen eine große Rolle

Auch Ellen Desoye, zuständig für Marketing Foodservice, und Michael Müller, Projektleiter Bereich Business Excellence bei Huhtamaki, bestätigen: „Die wichtigste Eigenschaft für einen Automatenbecher ist die selbstständige Vereinzelung.“ Aus Sicht der Experten spielen zudem Produktionsfaktoren eine große Rolle. Während des Produktionsprozesses könne sich der Kunststoffbecher statisch aufladen, was sich negativ auf die Entstapelungseigenschaften auswirken würde. Als technische Maßnahme werden Huhtamaki-Automatenbecher während des Prozesses daher ionisiert und als materialspezifische Maßnahme werden Antistatikum-Masterbatches eingesetzt. Die Becherhersteller arbeiten eng mit den Automatenherstellern zusammen, um Produkte zu erzeugen, die störungsfrei in allen Geräten eingesetzt werden können. Hierbei spielen Bechergeometrie, Konstruktion und (Folien-)Aufbau eine entscheidende Rolle. Selbstverständlich werden auch sämtliche Wünsche bezüglich Design und Optik berücksichtigt.

Immer häufiger verlangen die Kunden individuell gestaltete Becher, um sich von den Mitbewerbern abzuheben und Premium-Getränke entsprechend hochwertig zu präsentieren. (…)

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Printausgabe von VENDING MANAGEMENT. Vending Management liegt Catering Management bei – testen Sie kostenlos!

Kommentare sind deaktiviert