Urlaub mit Krankenhausatmosphäre: Muss das sein?

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„Dieses ständige Desinfizieren vor den Augen des Gastes: Macht das nicht erst recht Angst? Will man das im Urlaub? Stimmung wie im Krankenhaus?“ Solche Bedenken hegen derzeit viele Verantwortliche im Bereich Hotellerie und Gastronomie.

Nun stellt sich zurecht die Frage, wie es gelingt, Hygienemaßnahmen effektiv und gleichzeitig diskret zu treffen. Österreichs Hygienespezialist Hagleitner zeigt, wie dies umsetzbar ist.

Das richtige Zeichen zum richtigen Zeitpunkt setzen
„Hygienemaßnahmen zu treffen, fängt bereits lange vor dem Besuch des Gastes im eigenen Haus an“, sagt Peter Hinterberger, Vertriebsverantwortlicher für die Hotellerie und Gastronomie bei Hagleitner. Covid-19 habe das Hygienebewusstsein der Menschen verändert. Seien vor Corona Fotos und Rezensionen die ausschlaggebenden Kriterien für die Wahl eines Hotels oder Restaurants gewesen, würden heute auch die gesetzten Hygienemaßnahmen eine entscheidende Rolle spielen: „Ist eine Unterkunft oder eine Gaststätte in der Trefferliste des Buchungs- oder Bewertungsportals mit einem Zertifikat für herausragende Hygiene versehen, wirkt sich das allgemein positiv aus. Der erste Schritt ist es also, Schutzmaßnahmen nach außen hin sichtbar zu machen: auf der Website, dem Social-Media-Profil – bei jedem Web-Auftritt. Der zweite Schritt besteht darin, die Gäste vor Ort zu informieren. Sind Tisch, Zimmer und Bett desinfiziert, lohnt sich ein entsprechender Hinweis. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Vor den Augen des Gastes soll die Desinfektion dabei natürlich nicht passieren, das wäre indiskret. Der Aufsteller auf dem Tisch, dem Bett, im Bad oder die Banderole um den WC-Deckel aber sind positive Zeichen. Sie sagen aus: Wir tun alles, um Ihren Schutz zu gewährleisten und respektieren gleichzeitig Ihren persönlichen Bereich. Weitere Maßnahmen setzt der Gast selbst, indem er sich vor Betreten des Gastraums die Hände, vor Benutzung des WCs die Toilettenbrille und vor dem Training die Griffflächen des Geräts desinfiziert. Dazu stehen jeweils ausgewählte Spender bereit: vor dem Restaurant, in den Sanitäranlagen und im Fitnessraum. So schließt sich der Kreis: So wird der Schutz vor, während und nach dem Besuch für alle Beteiligten zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich.“

Die richtigen Produkte im richtigen Bereich verwenden
Das Coronavirus bleibt auf unbelebten Oberflächen unter optimalen Bedingungen nachweislich mehrere Tage infektiös – auf Plastik sind es beispielsweise bis zu neun Tage. Studien bestätigen die Gefahr einer möglichen Übertragung des Erregers über Nasen-, Mund- und Augenschleimhäute durch kontaminierte Oberflächen.
Kerstin Heine ist Chemikerin und Desinfektionsexpertin bei Hagleitner: „Potenzielle Übertragungswege im eigenen Betrieb zu erkennen und mit dem richtigen Desinfektionsmittel gezielt zu unterbrechen, ist entscheidend. Dabei hilft beispielsweise der Corona-Guide von Hagleitner. Er gibt praktische Tipps: Wo zum Beispiel vorher ein Universalreiniger üblich war, kommt fortan häufig ein desinfizierender Reiniger zum Einsatz. Statt herkömmlicher Waschmittel und Geschirrspültabs empfehlen sich seit Corona chemothermische Verfahren. Da bekämpft nicht die hohe Temperatur, sondern die Chemie das Virus. Besonderes Augenmerk gilt jeweils auch Wirkungsnachweisen und dermatologischen Gutachten. So lässt sich mit geringstem Aufwand die Ausbreitung des Coronavirus im eigenen Betrieb auf ein Minimum reduzieren.“

 

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