Südzucker-Tochter im Visier von Kartellwächtern

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Die österreichische Wettbewerbsbehörde nimmt Europas größten Zuckerproduzenten Südzucker ins Visier. Die Behörde werfe der Südzucker-Tochter Agrana „wettbewerbsbeschränkende Absprachen“ auf dem österreichischen Zucker-Markt vor, teilte Südzucker am Mittwoch in Mannheim mit. Nach Angaben eines Konzernsprechers soll es um jahrelange Absprachen gehen. Details wie Schadenssummen seien ihm nicht bekannt. Südzucker prüfe derzeit die Beschuldigungen. Das Unternehmen hält seit 1989 eine Minderheitsbeteiligung an Agrana. Agrana mit Sitz in Wien produziert neben Zucker auch Stärke, Fruchtsaftkonzentrate und Fruchtzubereitungen sowie Bio-Ethanol.

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