Lieferservice kann Restaurantbesuch nicht ersetzen

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Mann auf einem Zweirad liefert Pizzen aus

obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Fotolia/Lassedesignen

Bookatable, der Online-Reservierungs-Service, hat 360 Gästen im deutschsprachigen Raum zum Thema neue Lieferdienste befragt. Das Ergebnis ist nahezu einstimmig: 97 Prozent sind der Meinung, dass ein Lieferdienst nicht den Besuch im Restaurant ersetzen kann.

Seit ein paar Monaten sieht man sie vermehrt in Deutschlands Städten: Radfahrer mit großen, bunten Boxen auf dem Gepäckträger. Sie liefern neuerdings nicht nur Pizza, asiatisches Essen und Burger von Ketten aus, sondern auch Gerichte aus kleinen oder gar gehobenen Restaurants. Bookatable hat in einer aktuellen Online-Umfrage untersucht, was Gäste davon halten, gehobene Küche per Lieferung nach Hause zu bekommen anstatt im Restaurant zu essen?

Von den knapp 360 befragten Gästen gaben 49 Prozent an, ungern exklusive Sterne-Küche über einen Lieferservice zu bestellen. Nur zehn Prozent aller Befragten erklärten, bereits Erfahrungen mit den neuen Lieferservices gemacht zu haben. 40 Prozent haben noch nie einen der neuen Lieferdienste getestet, sind aber bereit es zukünftig einmal zu versuchen. Weitere 50 Prozent haben noch nie bei einem der neuen Lieferdienst bestellt und planen auch nicht, dies zukünftig zu tun. 51 Prozent der Befragten gab an, nicht auf das Ambiente im Restaurant und einen zuvorkommenden Service verzichten zu wollen.

Die Gäste seien offenbar nicht bereit, Kompromisse in der Darreichung einzugehen“, sagt Thomas Bergmann, Regional Director D-A-CH bei Bookatable. „Wenn das Essen sofort frisch aus der Küche von einer höflichen Servicekraft an den Tisch gebracht und serviert wird, ist das eben einfach ein anderes Gefühl, als zu Hause eine Tüte mit Pappschachteln zu öffnen.“

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