DÖGA: Der Döner hat seine eigene Messe

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Im vergangenen Jahr der Hingucker bei den Besuchern: Der revolutionäre Döner-Roboter. Foto: ATDID

Im letzten Jahr öffnete die DÖGA, Deutschlands erste Kontaktmesse der Döner-Industrie, zum ersten Mal ihre Türen und überraschte die Besucher mit dem revolutionären Döner-Roboter. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung empfängt die Messe am 24. und 25. September im Berliner Postbahnhof auf einer Fläche von 4.000 qm erneut Produzenten, Zulieferer, Fachpersonal, Einkäufer und Gastronomen. Neben der Möglichkeit zum Informationsaustausch und Networking bietet die DÖGA einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Potenziale der Branche. So können sich beispielsweise Gastronomen nicht nur über die verschiedenen Angebote von Herstellern und Zulieferern informieren, sondern sollen auch in die Lage versetzt werden, ihr Geschäft auszubauen, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein.

Mehr als Salat, Fleisch und Fladenbrot

100 Aussteller tragen dazu bei, die Messe zu einem Umtauschplatz für Waren, Dienstleistungen und Informationen zu machen. Der erste Tag ist allein den Fachbesuchern vorbehalten. Ihnen werden unter anderem Neuheiten präsentiert, durch die sie ihre Betriebe qualifizieren und optimieren können. Am zweiten Tag erfahren auch die Endverbraucher alles Wissenswerte rund um den Döner. Anschauliche Vorführungen und Hintergründe zur Komplexität des Geschäftes machen deutlich, dass es in der Döner-Branche um mehr geht als Salat, Fleisch und Fladenbrot. Außerdem stehen Döner aus fünf Nationen zum Geschmackstest bereit.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor

„Die Döner-Industrie ist inzwischen zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert: Etwa 60.000 Beschäftigte sind in über 15.000 Döner-Betrieben tätig. Jährlich werden europaweit Umsätze von 3,5 Milliarden Euro erzielt“, so Tarkan Tasyumruk, Sprecher des Veranstalters ATDID (Verein türkischer Dönerhersteller in Europa e.V.) und DÖGA-Veranstalter. Er fügt hinzu: „Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Wettbewerb beleben und die Knüpfung neuer Geschäftskontakte fördern. Aber auch technische Hintergründe, wie zum Beispiel der Döner-Bau, kommen nicht zu kurz.“

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