Deliveroo: Initiative gegen Plastik-Müll

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Je beliebter Essensbestellungen auch in Deutschland werden, desto mehr Müll wird produziert. Deliveroo möchte dieser Entwicklung jetzt gegensteuern. Das Unternehmen hat deshalb zum Weltumwelttag am 5. Juni 2018 eine Initiative zur Reduzierung von  Plastikverpackungen gestartet. Sie enthält ein ganzes Maßnahmenpaket.

Maßnahmen von Deliveroo, um Verpackungen bei Essenslieferungen zu minimieren:

  • Deliveroo unterstützt Restaurantpartner bei der Umstellung auf umweltfreundliche Strohhalme. Dazu werden ihnen weltweit insgesamt 1 Mio. biologisch abbaubare Trinkhalme kostenlos zur Verfügung gestellt (100.000 pro Land).
  • Deliveroo wird allen Restaurantpartnern weltweit neue, umweltfreundliche Verpackungsoptionen zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stellen und den Restaurants helfen, umweltfreundlichere Verpackungen zu wählen. Bis Ende des Jahres werden in allen Märkten biologisch abbau-, kompostier- und recyclebare Optionen verfügbar sein. Dafür wird Deliveroo in Großbritannien ein Lager für biologisch abbaubare Verpackungen einrichten.
  • Einführung eines Opt-in in der App bzw. online, bei dem Kunden gefragt werden, ob sie auf das Besteck in einer Bestellung verzichten möchten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde diese Funktion bereits erfolgreich getestet. In dieser Zeit gaben alle Restaurantpartner an, dass der Verbrauch von Plastikbesteck signifikant zurückgegangen ist: Bei 50 Prozent der Restaurantpartner sogar um 85 Prozent. Im Februar 2018 wurde die Funktion in Großbritannien offiziell eingeführt und seitdem werden 91 Prozent der Essensbestellungen ohne Plastikbesteck geliefert. In Deutschland wir dieses Opt-in nicht implementiert, da Plastikbesteck hierzulande bereits nicht mehr mit den Bestellungen geliefert wird.
  • Mit dieser Initiative und dem neuen Opt-in ist Deliveroo nach eigenen Angaben der erste Essenslieferservice, der es den Kunden schon bei der Bestellung freistellt, auf Plastikbesteck zu verzichten. Die Maßnahmen zur Vermeidung von biologisch nicht abbaubaren Verpackungen sind Teil eines langfristigen Engagements von Deliveroo, um diese Ideen auch in Zukunft weiter voranzutreiben. Deliveroo plant, mit den Herstellern zusammenzuarbeiten, um bei der Entwicklung erster nachhaltiger Verpackungen zu helfen, die sich ideal für die Lieferung von Gerichten eignen, deren Qualität erhalten und gleichzeitig die Nachhaltigkeits- und Umweltziele fördern.

Vor kurzem kündigte die EU Maßnahmen zur Reduzierung der Verwendung von Einweg-Kunststoffen an. Deliveroo unterstützt die Restaurants bei der Anpassung an die neuen Vorschriften, wie beispielsweise beim Verbot zur Verwendung bestimmter Plastikprodukte, einschließlich Strohhalme. Deliveroo stimmt mit dem Ziel der EU überein, die Geschäftspraktiken nachhaltiger zu gestalten und wird sich aktiv dafür einsetzen, diese in allen Märkten umzusetzen. Bevor die neuen Regelungen in Kraft treten, möchte Deliveroo seinen Restaurantpartner in der Zeit des Übergangs helfen, nachhaltigere Ideen zu implementieren.

Deliveroo sagt dazu: „Deliveroo will die Art und Weise, wie die Menschen essen, verändern, indem wir sicherstellen, dass alle gutes Essen bekommen, wann und wo sie es wollen. Wir wollen, dass sie Mahlzeiten genießen, die nachhaltig geliefert und verpackt werden. Als Unternehmen sind wir entschlossen, dazu beizutragen, die Menge an Kunststoff, die wir alle in der Gesellschaft verwenden, zu reduzieren und echte, greifbare Veränderungen herbeizuführen, die unserer Umwelt helfen. Wir wissen, dass dies nur der Anfang ist. Wir werden mit unseren Restaurantpartnern und Kunden zusammenarbeiten, um diese langfristige Herausforderung anzugehen, die uns allen hier bei Deliveroo wichtig ist.“

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