Table of Contents Table of Contents
Previous Page  1 / 8 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 1 / 8 Next Page
Page Background

Thomas Pütter

Wartungsvertrag

für Mitarbeiter

SEITE 2

KUR ZME L DUNGEN

NEUE PARTNERSCHAFT

Areas, Tochter der Elior Deutschland

GmbH, hat einen Lizenzvertrag mit

der BackWerk Management GmbH

geschlossen und steigt noch 2017

als Franchisepartner bei vier Back-

Werk-Shops ein. Geplant sind der

Ausbau und die Erschließung weiterer

frequenzstarker Standorte. BackWerk

blickt auf über 220 Franchisepart-

ner mit mehr als 340 Standorten in

Deutschland, Österreich, der Schweiz,

den Niederlanden und Slowenien.

: : : : : : :

TREFFPUNKT FÜR PROFIKÖCHE

Auf der Biofach vom 14. bis zum 17.

Februar 2018 in Nürnberg veranstal-

tet Bioland wieder ein zentrales Event

für den fachlichen Austausch über

Bio im Außer-Haus-Markt, den „Cook

+ Talk – Der Treff für ProƼköche“.

Neben Networking und Experten-

gesprächen erwarten die Besucher

Führungen zu gastronomierelevanten

Ausstellern auf der Messe sowie

Informationen zum Bioland-Gastro-

nomie-Konzept.

: : : : : : :

KAFFEE TRIFFT FUSSBALL

Melitta wird der erste oƾzielle Kaffee-

Partner des Manchester-United-Clubs

und arbeitet mit dem Traditionsverein

künftig eng bei Kommunikations- und

Marketingprojekten zusammenarbei-

ten. Die Partnerschaft bezieht sich

auf das Vereinigte Königreich, Irland

und Deutschland.

Seite 6

Alles, was Recht ist

Seite 7

Food Professional

Seite 13

Fahrzeug- und Küchentechnik

Seite 17

Gruß aus der Küche

Seite 19

Logistik und Hygiene

Seite 23

Branchenführer/Impressum

Seite 24

Vorschau

IN DIESER AUSGABE

Maxi Scherer, Chefredakteurin

Punkte

sammeln

ED I TOR I A L

Die Kollegen, die auf Seite 4 über ih-

ren Lebensweg sprechen, sind etwas

geworden. Sie sind Leiter einer gas-

tronomischen Einrichtung, Mana-

ger bei einem Contract Caterer oder

Inhaber eines eigenen Gastronomie-

Unternehmens.

Im Gespräch wird klar, dass es nicht

von vorneherein selbstverständlich

war, dass sie in einer Führungsposi-

tion landen würden. Sie alle sagen,

dass ihnen erst der Einblick, welche

Möglichkeiten ihnen ihr gastrono-

mischer Beruf bietet, den Mut gege-

ben hat, sich auch weiterzubewegen.

Unsere Branche klagt über Fach-

kräftemangel. Die Interviews zeigen,

dass manches davon hausgemacht

ist: Häufig mangelt es an Qualität

schon in der Ausbildung, viele bre-

chen ab, weil sie die Perspektiven

nicht sehen. Dabei kann gerade die

Gemeinschaftsverpflegung mit gere-

gelten Arbeitszeiten und Manage-

mentpositionen punkten.

Wichtig ist es, das auch publik zu

machen.

Herzlichst,

CATERING

M A N A G E M E N T

DIE FACHZEITUNG FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE DER GV BRANCHE

Forum Zeitschriften- und

Spezialmedien GmbH

86408 Mering, Postfach 1340

PVSt, DPAG, Entgelt bezahlt

B 10289

Mitglied im

ISSN 0948

9479

NR. 12/17

26. JAHRGANG

04. DEZEMBER 2017

DEUTSCHLAND

€ 6,90

WWW.CATERING.DE

Gute Ausbildung und Perspektiven

ermöglichen es, in der Branche

etwas zu werden.

Seite 4

Passive Verteiltechnik

Beim St. Marien-Hospital in Hamm

halbierten sich durch kluge Logistik

die Baukosten.

Seite 20

Mann + Hummel

Altes Gerüst in neuem Gewand:

Frontcooking und Regionalität sind

die Säulen im Konzept.

Seite 10

Grüne Fahrzeugflotte

Warum elektrische Mobile auf der

Überholspur bei immer mehr GV-

Unternehmen sind.

Seite 13

30

%

Bio setzen 2.200 ProƼküchen in

Dänemark mindestens ein. Die

dänische öffentliche Gemeinschafts-

gastronomie ist der Wachstumstrei-

ber für den Bio-Außer-Haus-Markt

und damit weiter als die deutsche

Branche. (a’verdis)

Mitmachen und gewinnen

Gemeinsam mit Friedr. Dick verlosen wir ein Schnei-

deset im Wert von 200 Euro! Dieses besteht aus dem

„Schnittbuch“, dem Kochmesser aus der geschmie-

deten Design-Serie 1905 sowie dem hochwertigen

Profi-Schärfgerät „Rapid Steel Action“. Im „Schnitt-

buch“ erfahren Sie alles über die richtige Verarbeitung

verschiedenster Lebensmittel und unterschiedliche

Schneidetechniken. Damit Sie alles gleich ausprobie-

ren können, ist im Set das klassische Kochmesser

aus der Design-Serie 1905 enthalten, ein absolutes

Allroundtalent in der Küche. Abgerundet wird das

Set mit dem Rapid-Steel-Action-Set, mit dem Sie Ihre

Messer kinderleicht scharf halten.

Teilnahme unter

www.catering.de

E

s klingt wie ein Paukenschlag: Die Com-

pass Group, deren Betriebsgastronomie-

Sparte Eurest flächendeckend große

Einheiten in der Gemeinschaftsverpflegung

bewirtschaftet, hat eine Vereinbarung zum

Erwerb der Unternehmensanteile der Mün-

chener Leonardi GmbH & Co. KG unterzeich-

net. Ein Teil verbleibt beim Mitbegründer und

heutigen Geschäftsführer Thomas Kisters.

Auslöser für den Deal waren nach Aussagen

von Kisters die Grenzen des Wachstums in der

bisherigen Konstellation bei Leonardi. „Wir

brauchen einen starken Partner und Freiraum

für Investitionen, wenn wir weiter wachsen

wollen. Stattdessen hätten wir jetzt auch zwei

Jahre konsolidieren können – aber zwei Jahre

sind in unserer Branche lang.“ Mit Verträgen

beim Fernsehsender Pro 7 sowie dem Netzbe-

treiber Telefonica hätten große Aufträge aus-

geschlagen werden müssen. Kisters selbst

bleibt nach demVerkauf im Boot. Er ist weiter-

hin nicht nur Gesellschafter von Leonardi als

Tochtergesellschaft der Compass, sondern lei-

tet auch deren Geschäfte. „Ausschlaggebend

bei der Entscheidung war für mich, dass Leo-

nardi als Marke bestehen bleibt und sich auch

in Zukunft an der gelebten Unternehmensphi-

losophie nichts ändert.“

Leonardi wurde im Zusammenhang mit der

Eröffnung des neuen Verlagscampus der Süd-

deutschen Zeitung 2008 entwickelt und 2011

per Management-Buy-out an Thomas Kisters

als eigenständige GmbH verkauft, an der sich

mehrere Investoren beteiligten. Heute betreibt

der Betriebsgastronom 16 Standorte im Mün-

chener Umland. Teil des Konzepts ist die Ma-

nufaktur ausgewählter Produkte in einem zen-

tralen Hub. Unter anderem unterhält Leonardi

eine eigene Pâtisserie, in der handwerklich

Kuchen und Snacks für die Zwischenverpfle-

gung zubereitet werden. Beispielsweise stehen

ab 2018 drei eigene Brotsorten auf dem Pro-

gramm, die, da ist sich Kisters sicher, die Gäste

begeistern werden. „Frisch kochen können

viele“, sagt er, „aber das Drumherum, mit viel

Eigenproduktion und einer hohen handwerk-

lichen Fertigungstiefe, das macht unser Ange-

bot zu etwas Besonderem. Wir sind nicht aus-

wechselbar.“ Der Charme des regionalen, klei-

nen, feinen Anbieters kommt aber nicht nur

beim Gast gut an. Eine starke Mitarbeiterbin-

dung dadurch, dass der Chef selbst häufig vor

Ort sei, und gleichzeitig eine starke Kunden-

bindung durch intensive Betreuung sind Fak-

toren, die nach Ansicht von Kisters Leonardi

erfolgreich machen.

Wie aber passt dieses Konzept zu einem Kon-

zern wie der Compass Group, deren Umsatz

allein in Deutschland bei rund 700 Mio. Euro

jährlich liegt? „Ich möchte dieses Pflänzchen

mit Herrn Kisters entwickeln“, sagt Jürgen

Thamm, langjähriger Deutschland-Geschäfts-

führer. Ziel sei es nicht etwa, Leonardi in die

Betriebsgastronomie der Eurest zu integrie-

ren, sondern für die Regionalmarke eine eige-

ne Sparte zu gründen, wie es auch bei Com-

pass in den USA mit den Marken Bon Appetit

und Flick bereits etabliert sei.

Der Konzern setzt damit nach eigenen Aussa-

gen die Neuausrichtung im Segment Business

& Industry (B&I) fort, die seit zwei Jahren be-

trieben wird. Im deutschsprachigen Raum

wartet die Großmarke Eurest seit Kurzem

ebenfalls mit einem regionalen Konzept (Eu-

rest Regional) auf. „Es wird sicherlich die eine

oder andere Ausschreibung geben, bei der sich

beide Marken bewerben“, sagt Thamm dazu.

Das macht aber nichts, findet er: „Konkurrenz

belebt das Geschäft.“

Thamm, der 18 Jahre lang die Geschicke von

Eurest in Deutschland geleitet hat, stieg inner-

halb der Compass Group in den vergangenen

Monaten zum Regional-Direktor für Europa

auf und wurde gleichzeitig Aufsichtsratsmit-

glied. Den Regionalanbieter Leonardi will er

jedoch weiterhin selbst betreuen. „Mir ist es

ein Anliegen, als Großer den Kleinen nicht

unterzutreten, sondern ihn zu schützen.“ Er

ist davon überzeugt, dass sich die Umsätze in

kurzer Zeit verdoppeln lassen. „Leonardi ist

die regionale Marke des wachstumsstarken

Südens und hat ein Riesen-Potenzial. In drei

bis vier Jahren wäre es mein Wunsch, die 50

Millionen Euro zu knacken“, sagt Thamm.

Mehr noch: „Und ich schätze fast, dass Herr

Kisters, die noch überschreitet. Herr Kisters ist

unser Mann.“

„Es waren keine einfachen Verhandlungen“,

sagt Kisters dazu. „Aber sie waren gut und das,

was wir miteinander besprochen haben, fin-

det sich auch in den Verträgen wieder. Sonst

hätte ich es nicht gemacht. Dafür wäre mir

mein Baby zu schade gewesen.“

Von Maxi Scherer

Nachwuchs begeistern

ConnectedCooking 2.0

Die vernetzte Küche. Made by RATIONAL.

Die wohl größte digitale Plattform für die Profiküche.

ConnectedCooking.com

Compass kauft

leonardi

Unser Foto zeigt reges Treiben hinter der Theke

im Leonardi-Restaurant Arabeska. Foto: CM/max

Jürgen Thamm

Thomas Kisters