Virtuelle Brieftasche immer beliebter

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Insbesondere dem kontaktlosen Bezahlen mittels „virtueller Brieftasche“ auf Basis der NFC (Near Field Communication)- Technologie prognostizieren Experten großes Potenzial. Mithilfe dieser „Nahfeldtechnologie“ ist es möglich, die persönlichen Bankdaten, die auf einem Chip hinterlegt sind, kontaktlos an ein maximal vier Zentimeter entferntes Bezahlterminal zu übertragen. Träger eines solchen Chips sollen auch Smartphones mit integrierter NFC-Technologie werden. Damit lässt sich die Zahlungstransaktion in weniger als einer Sekunde durchführen.

Seitens der Mobilfunkindustrie ist die Verwendung der NFC-Technologie in den letzten zwölf Monaten deutlich angestiegen.  Analysten gehen davon aus, dass weltweit bis Ende dieses Jahres insgesamt mehr als 80 Millionen NFC-fähige Smartphones abgesetzt sein werden. Der Markt für NFC-basierte Bezahlvorgänge gewinnt damit weiter an Fahrt. „Jahrelang hatten Mobilfunknetzbetreiber kein Interesse daran, NFC-fähige Mobilgeräte zu bestellen. Entsprechend sah der Handel keinen Anlass dafür, Bezahlsysteme einzuführen, die Mobile-Payment-Technologien unterstützen – und umgekehrt“, erläutert Markus Hövekamp, Geschäftsführer bei VeriFone Deutschland, Weltmarktführer im Bereich sicherer elektronischer Zahlungssysteme. „Dieses sprichwörtliche Henne-und-Ei-Szenario könnte bald der Vergangenheit angehören.“.

Während in Deutschland gerade einmal ein Prozent aller vorhandenen Lesegeräte kontaktlose Bezahlvorgänge ermöglichen und diese noch immer hauptsächlich mit Bargeld erfolgen, sind andere europäische Staaten mit diesem Thema schon weiter. In Polen etwa sollen rund 100.000 der insgesamt 260.000 Bezahlterminals im Einzelhandel NFC-fähig sein.

Erprobung der neuen Bezhaltechnologie

Und auch in Deutschland laufen Maßnahmen, um die Akzeptanz dieser Bezahlverfahren zu erhöhen. So wurden im Rahmen eines Pilotprojekts bei dem Tankstellenkonzern Esso, der Handelskette Netto und der Drogeriekette dm Anfang 2012 Akzeptanzstellen für das kontaktlose Bezahlsystem „girogo“ eröffnet. Ziel ist die großflächige Erprobung der neuen Bezahltechnologie unter realen Bedingungen. Über 1,3 Millionen Kunden von Banken und Sparkassen haben über die NFC-Technik der neuen Karten die Möglichkeit, Beträge bis zu 20 Euro kontaktlos zu bezahlen. Ermöglicht wird das kontaktlose Bezahlen durch den Einsatz des stationären Zahlungsterminals „Artema Hybrid“ in Verbindung mit einem Kontaktlos-/NFCKartenleser oder ab sofort mit dem „H5000“ von VeriFone, das einen integrierten NFC-Leser hat.

„Der Markt für kontaktlose Bezahlvorgänge steht in Deutschland zwar noch in den Startblöcken, erlebt aber derzeit eine spürbare Belebung“, sagt Markus Hövekamp. „Und diese Entwicklung wurde nicht nur durch lokale Pilotprojekte wie girogo angestoßen, sondern ist auch das Ergebnis eines sich abzeichnenden Engagements der Mobilfunkindustrie, Banken und großer Handelsketten.“ Durch die globale Ausrichtung und den ganzheitlichen Produkt- und Dienstleistungsansatz belegt VeriFone in diesem wichtigen Zukunftsmarkt eine Vorreiterrolle und hat allein in den letzten zwölf Monaten weltweit mehr als eine Million NFC-fähiger POS-Bezahlsysteme verkauft.

„Mithilfe unserer Produkte und Services können wir die vorhandene Bezahlinfrastruktur umrüsten, sodass ein Händler NFC-basierte Technologien bequem nutzen kann. Die Entwicklungen auf dem NFC-Markt werden eine Reihe neuer Möglichkeiten, aber auch Veränderungen für den Zahlungsprozess mit sich bringen“, erläutert Hövekamp weiter. Deshalb sei es ratsam, sich frühzeitig mit der Technologie auseinanderzusetzen und professionell beraten zu lassen. (bis)

Mehr zum Thema Bezahlsysteme lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift Vending Management – testen Sie kostenlos!

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