Porträt eines Softeis-Servicetechnikers

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Die Softeis-Saison ist angerollt. Hinter Karl-Werner Engel und den anderen Außendiensttechnikern der Lumen GmbH liegt aber bereits vor ihrem Beginn jede Menge Arbeit. Schließlich müssen die Softeismaschinen aller Lumen-Systempartner pünktlich zur warmen Jahreszeit voll funktionsfähig in den Startlöchern stehen.

Die Außendienstmitarbeiter der Lumen GmbH haben bereits vor Saisonbeginn viel Arbeit. Foto: Lumen

Die Außendienstmitarbeiter der Lumen GmbH haben bereits vor Saisonbeginn viel Arbeit. Foto: Lumen

Manchmal ist er für seine Kunden im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk des Himmels. Vor allem dann, wenn Außendienstmitarbeiter Karl-Werner Engel zu einem der seltenen Notfälle gerufen wird und eine Softeismaschine möglichst schnell wieder in Gang bringen soll. Bei 80 Prozent aller SOS-Fälle kann das Problem sofort und vor Ort behoben werden. Ansonsten wird die Maschine in die hauseigene Werkstatt der Servicestation im baden-württembergischen Horrenberg gebracht und repariert. Dem Kunden wird währenddessen eine Ersatzmaschine zur Verfügung gestellt.

In der Regel kümmert sich der gelernte Elektromeister aber vor allem darum, zusammen mit drei Kollegen die Lumen-Softeismaschinen in seinem Gebiet, dem Südwesten Deutschlands, gründlich zu warten und zu reinigen – um Störungen von vornherein keine Chance zu geben. Seine Hauptsaison beginnt daher schon zu Beginn des Jahres, wenn frostige Außentemperaturen die Nachfrage nach Softeis noch eher gering halten. Alle Maschinen von „Saisonkunden“ müssen dann in der Servicestation von Grund auf gecheckt und startklar gemacht werden. Bei diesen sogenannten Saisonstandorten, die den Verkauf während der kalten Jahreszeit komplett einstellen, wird die Softeismaschine, die im Herbst abgebaut wurde, dann wieder an ihrem temporären Stellplatz installiert. Anders bei den „Ganzjahreskunden“, deren Maschine das ganze Jahr über im Einsatz ist. Hier wird das Gerät im Schnitt alle drei Jahre in der Servicestation komplett überholt und in dieser Zeit durch eine andere Softeismaschine ersetzt.

Optimale Hygiene ohne chemische Zusätze

Ist der Softeisverkauf dann erst einmal wieder gestartet, statten Karl-Werner Engel und seine Kollegen den Lumen-Systempartnern in ihrem „Revier“ alle sechs bis acht Wochen einen Wartungs-Besuch ab – ein Service, der für die Standbetreiber sozusagen all inclusive ist. Dabei wird die Luma-Softeismaschine komplett geleert, alle Teile die mit dem Eismix in Kontakt kommen ausgebaut und gründlich gereinigt.

Wieder zusammengebaut, folgt als erstes eine technische Prüfung, bevor reines Wasser in Vorratsbehälter und Kühlzylinder der Maschine gefüllt und auf rund 75 Grad erhitzt wird. Dadurch wird die Maschine ohne chemische Zusätze steril. Wird das abgekühlte Wasser dann abgelassen, kann sofort wieder flüssiger Eismix eingefüllt und wenige Minuten später frisches Softeis gezapft werden. Ein komplettes Hygiene-Programm also, das gerade einmal eineinhalb bis zwei Stunden dauert.

„Vor allem neue Systempartner sind immer wieder erstaunt, dass keinerlei Zusätze oder Reinigungsmittel nötig sind, um die Maschine komplett sauber und auch noch steril zu bekommen“, erklärt Karl-Werner Engel, zu dessen Aufgaben ebenfalls zählt, das Verkaufspersonal der Systempartner in die Bedienung der Maschinen einzuweisen und in Sachen Technik und Hygiene zu schulen. Ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld also, das für Karl-Werner Engel auch seit nunmehr fünf Jahren den besonderen Reiz seines Berufs ausmacht. „Ich bin sehr froh, einen so aktiven Job zu haben, bei dem ich viel rumkomme und mit vielen Menschen zu tun habe“, erklärt der 41-jährige Familienvater, der für eine kleine Erfrischung zwischendurch übrigens ein klassisches Softeis mit Schokosoße bevorzugt.

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