Wago: Schlemmen, aber bewusst!

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Rund 20 verschiedene Kuchen, Gebäck und Praliné-Sorten locken die Mitarbeiter von Wago in Minden an die hauseigene Kaffeebar. Hergstellt werden sie in der eigenen Patisserie – und das aus gutem Grund.

Aus dem Ofen quellen Duftwellen frisch gebackene Biskuits, auf der Kücheninsel werden kleine Törtchen mit fein geschnittenem Obst und klarem Guss garniert, während auf dem Herd nebenan feinste

Die süße Seele von Wago in Minden: Konditormeister
Michael Seele

Zartbitterschokolade im Wasserbad ihren cremigen Schmelz erhält – was hier wie der Blick in die Backstube einer Konditorei anmutet, ist in Wirklichkeit die Wirkungsstätte von Konditormeister Michael Seele bei Wago Kontakttechnik in Minden. Er steht in seiner rund 20 m2 großen Patisserie der hiesigen Betriebsgastronomie. „Ursprünglich war der Bereich für die Vorbereitung der Speisen hausinterner Konferenzen und Events gedacht“, erinnert sich Astrid Burschel vom Environmental Health Safety Management bei Wago.

Die süße Seele von Wago in Minden: Konditormeister
Michael Seel

Mitarbeiter-Meinung gefragt
Noch vor zehn Jahren gab es bei dem Mindener Unternehmen wie bei viel en anderen auch zur Verpflegung der Mitarbeiter lediglich eine Kantine in Eigenregie. „Wago ist innerhalb der letzten Jahre aber rasant gewachsen. Mit der Bauplanung eines neuen Communication Centers mit Meetingräumen und Büroflächen 2016 stand daher ganz klar fest, dass auch wir unseren Mitarbeitern künftig eine professionelle Betriebsverpflegung bieten wollten“, erinnert sich Burschel, die mit dem Projekt beauftragt wurde. „Wir wollten ihnen aber nicht einfach ein fix und fertiges Konzept vor die Nase setzen, sondern sie vielmehr selbst mitwirken lassen.“ Mit der Soda Group als Küchenfachplaner an der Hand startete Burschel kurzerhand eine Umfrage unter den damals rund 1.800 Kolleginnen und Kollegen zu Aspekten wie der Speisenauswahl und Gestaltung der Räumlichkeiten. „Es kristallisierte sich heraus, dass sich unsere Mitarbeiter eine nachhaltige Verpflegung mit regionalem Einschlag wünschen“, verrät Burschel. Die Sitzbereiche sollten vor allem Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche in der Mittagspause, aber auch Optionen für gesellige Stunden in größerer Runde bieten. Als Ergebnis entstand eine moderne Kantine mit fünf verschiedenen Frontcooking-Countern, die ähnlich einem Marktplatz angeordnet sind und deren Ausstattung dank variabler Elektro- Module umfunktionierbar ist. Zum Niederlassen gibt es kleine Nischen für zwei bis vier Gäste, aber auch große Tische für bis zu 12 Personen.

Handwerkskunst vom
Feinsten – zur Osterzeit
reihen sich Osterhasen,
Nester und gefüllte Eier auf der Theke der Kaffeebar.

Echte Handarbeit
Innerhalb einer Betriebsverpflegung gleich eine ganz eigene Patisserie zu integrieren ist aber keineswegs selbstverständlich. „Das stimmt, wir haben uns aber ganz bewusst dafür entschieden“, betont Burschel. „Für unsere Gäste soll Essen keine Nebensache sein, die schnell zwischendurch geschieht und das geht schon beim Frühstück los.“ Das Angebot von hausgemachten Wraps über Rührei bis hin zu klassisch belegten Brötchen und Broten wird nicht etwa im Restaurant ausgegeben, sondern in der Wago-Kaffeebar, die in einem vorgelagerten Bereich angesiedelt wurde. Als Vorbild für das Konzept dienten bekannte Kaffeehäuser für Endverbraucher. Neben Kaffeespezialitäten können Gäste auch zu hausgemachten Pralinen und Schokoladentafeln, mundgerechten süßen Teilchen und Keksen greifen. Bis zu zwanzig verschiedene Süßspeisen liegen hier täglich aus. „Es werden aber keinerlei Convenience- Snacks wie die klassischen Schokoriegel angeboten. Isst man ein qualitativ hochwertiges Stück Kuchen, bleibt dies wesentlich nachhaltiger im Kopf. Denn man nimmt sich bewusst Zeit dafür und verzehrt dieses nicht einfach, während man noch an der Tastatur sitzt“, so Astrid Burschel.

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