trivago Düsseldorf: An 11 Countern einmal um die Welt

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Von Amerika über Europa bis hin nach Asien – das neue Betriebsrestaurant im trivago Headquarter wartet mit insgesamt 11 verschiedenen Food-Countern auf. Mitarbeiter aus 55 Nationen bekommen damit täglich ein kleines Stück Heimat im Düsseldorfer Medienhafen serviert. (Von Karoline Giokas)

Steak Sandwich mit gerösteten Zwiebeln und French Fries wie in Amerika, italienische Ravioli Peperonata mit Schinken Streifen, Zucchini , Rosmarin und Ricotta oder vom Mongolen-Grill gebratenes Rindfleisch mariniert in Chili Ingwer mit scharfem Reis – die Wahl zwischen dem üppigen Speisenangebot in der Culture Kitchen, dem Mitarbeiterrestaurant des neuen trivago Standortes in der Düsseldorfer Kesselstraße, dürfte mehr als schwer fallen. An insgesamt 11 verschiedenen Countern werden für die rund 1.500 Mitarbeiter täglich frische Gerichte aus Ländern rund um den Globus zubereitet. „Trivago beschäftigt Menschen aus 55 verschiedenen Nationen und versteht sich als Familie“, erklärt Christian Meissner, der mit seinem Team von Profi-tabel Resultants das Gesamtkonzept der Culture Kitchen umgesetzt, die Anforderungen an das Catering erstellt und den gesamten Ausschreibungsprozess begleitet hat. „Da fast alle hier am Standort Düsseldorf fremd sind, war es also die Intension der Geschäftsführung, einen Ort für die Mitarbeiter verschiedener Nationen zu schaffen, an dem sie sich wiederfinden – mit Speisen, die sie an ihre Heimat erinnern.“ Mit lediglich drei verschiedenen Gerichten schaffe man das nicht, führt Meissner weiter aus. „Irgendeine Gästegruppe fällt dann immer hinten runter.“

Ein absoluter Renner im Food-Angebot der Culture Kitchen von trivago: Der Mongolen-Grill. Foto: Profi-tabel Resultants/ Romanus Fuhrmann

Sinn und Zweck des hippen Restaurantkonzeptes ist es aber vor allem, „den Mitarbeitern einen Mittelpunkt im Unternehmen zu bieten, an dem sie sich treffen und miteinander kommunizieren können“, erklärt Luisa Regnery, Projektverantwortliche bei trivago die Philosophie ihres Arbeitgebers. Ganz nach dem obersten Grundwert des Unternehmens gegenseitig Vertrauen aufzubauen, können die Mitarbeiter auf diese Weise in Erfahrung bringen, was die Kollegen eigentlich so machen und selbst dadurch sogar produktiver werden. „Unser Unternehmen investiert zwar viel in die Verpflegung seiner Mitarbeiter, hat aber im Umkehrschluss sogar einen Nutzen daraus, wenn diese sich über das Zusammentreffen so weiterentwickeln.“

Authentizität wahren
Seit der Eröffnung des Restaurants im September 2018 nutzen die trivago Angestellten das neue Speisenangebot der Culture Kitchen, das stark an einen großen Street Food Market mit vielen verschiedenen Gerüchen und kulinarisch spannenden Eindrücken erinnert.

Die Inneneinrichtung ist bis ins kleinste Detail auf das jeweilige Foodkonzept des Counters abgestimmt: Im Eingangsbereich steht ein nordamerikanischer Foodtruck auf echten Pflastersteinen, im Europa-Bereich wird das Interieur von ornamentalen Bodenfliesen, Bistrostühlen und natürlichen Materialien wie Holz und Keramik geprägt und im Asia-Corner sitzen die Gäste auf Hockern sowie Plastikstühlen. Neben originalen Objekten wie Teekisten kommt an jeden Counter zudem unterschiedliches Geschirr zum Einsatz, das das Thema der Region widerspiegelt – besonders beliebt ist dabei das indische Thali, das in mehreren kleinen Schalen auf dem Tablett serviert wird.

Logistische Planungsarbeit
Zur Wahl stehen täglich bis zu 18 Gerichte, die ab 3,30 Euro starten, der Durchschnittsbon beläuft sich auf 4,20 Euro. Heiße oder kalte Getränke gibt es kostenlos dazu – und das, so viel er Gast möchte. Das 40-köpfige Team um Küchenchef Tobias Friedenburg produziert mit Ausnahme der Desserts, alle Gerichte direkt am Counter. Im Hintergrund gibt es lediglich eine 30 m² kleine Kalte Küche, in der z.B. Backwaren für die Cafébar im Hauptgebäude belegt, Salate angerichtet oder Nachspeisen portioniert werden.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der November-Ausgabe 2018 von CATERING MANAGEMENT.

 

 

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