Einfache Bezahllösungen

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Foto: Feig Electronic

Foto: Feig Electronic

Feig Electronic stellte auf der Eu’Vend in Köln in Halle 9, Stand E61, erstmals die neuen cVEND-Bezahlterminals in Deutschland vor. Die kompakten Module lassen sich nahezu unsichtbar in Verkaufsautomaten, Validatoren für das Ticketing in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Zugangssysteme integrieren. Der Weilburger Payment-Spezialist bietet für cVEND eine Payment-Applikation aus der Cloud an. Software Updates, Fehlerbehebungen und Sicherheitsabnahmen für die Terminal-Software erfolgen zentral und damit zeit- und kostensparend. Zusätzlich präsentierte Feig Electronic in Köln das girogo-Bezahlterminal addOn girogo: Es unterstützt ab sofort die beiden neuen Funktionen, Abo-Laden und Direkteinreichung.

cVEND ist eine OEM-Plattform für geschlossene und offene Bezahlsysteme. Geschlossene Bezahlsysteme sind für ein eindeutiges, abgeschlossenes Umfeld definiert und akzeptieren als Bezahlmedium nur die innerhalb einer Einrichtung oder eines Unternehmens ausgegebenen Mitglieds- oder Mitarbeiterkarten. Dagegen zeichnen sich offene Systeme durch komplexere Strukturen aus, die etwa zahlreiche kontaktlose Debit- und Kreditkarten zum Bezahlen akzeptieren.

Alle cVEND-Geräte verfügen über einen Linux-Controller, auf dem entweder eigene Closed Loop-Anwendungen, oder Open Loop Payment-Applikationen betrieben werden können. Die einzelnen Varianten cVEND plug (Modul zur Integration in nichtleitender Umgebung) und cVEND box/box + (Terminals im Gehäuse zum Einbau in metallische Umgebung) können entweder als RFID-Reader für geschlossene Systeme oder als PCI-zertifizierte Plattform mit EMVCo Level 2-Kernel für offene Systeme bezogen werden.

Die FEIG Payment Cloud ist eine Payment Applikation für cVEND Bezahlterminals. Sie wird größtenteils in der Cloud bereitgestellt. Dadurch lassen sich verschiedene kostenintensive Prozesse vereinfachen. Jede Art von Software wird von zentraler Stelle aus aufgespielt. Das gilt auch für Software Updates oder Fehlerbehebungen. Sicherheitsabnahmen (z.B. PCI-DSS) verursachen weniger Aufwand, da die Terminal-Software nicht vor Ort beim Kunden installiert ist, sondern zentral in einem Rechenzentrum. Wartungsarbeiten der Terminals vor Ort beschränken sich somit lediglich auf die Hardware.

Das girogo-Bezahlterminal addOn girogo von FEIG ELECTRONIC unterstützt ab sofort die beiden girogo-Funktionen, Abo-Laden und Direkteinreichung. Abo-Laden ermöglicht das Aufladen von girogo-fähigen girocards der Sparkassen um einen vorher definierten Betrag: Das automatische Laden erfolgt immer dann, wenn der Kaufpreis höher ist als das verfügbare Guthaben. Zur Aktivierung dieser Funktion schließen Kunden einen Vertrag mit ihrer Bank oder Sparkasse ab und müssen sich dann keine Sorgen mehr um das manuelle Aufladen der Karte machen.

Während das Abo-Laden ein Komfortgewinn für den Nutzer von girogo ist, stellt die Funktion der Direkteinreichung das Pendant für den Automatenbetreiber dar. Musste dieser die im Gerät gespeicherten Einnahmen zuvor mittels USB-Stick runterladen und dann zur Bank schicken, geschieht dies nun dank der Funktion Direkteinreichung automatisch und direkt.

Das Bezahlterminal addOn girogo besteht aus einer Elektronikeinheit, die im Inneren des Automaten sicher verbaut wird sowie aus einer sehr robusten und vandalismussicheren externen Antenne. Durch diese Aufteilung von eigentlichem Terminal und Antenne in zwei Komponenten eignet sich der addOn girogo auch besonders gut für das Nachrüsten von Automaten, die sich bereits im Einsatz befinden.

 

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