Up to date – auch beim Dessert

0
Heiko Becker

Foto: privat

15 Grad Minus, die „sibirische Peitsche“ hatte Deutschland voll im Griff. Wer denkt da schon an leckeres Eis oder eine köstliche Dessertvariation in Ihrem Restaurant? Na icke, denn der Frühling naht mit großen Schritten und wir müssen das Mis en place für die Sommersaison erstellen!

Sie wissen ja: Nach der Terrassen- Sommersaison 2017 kommt gleich die neue Terrassen-Sommersaison 2018. Der Garten wird auf- und umgeräumt und der Betrieb mit dem obligatorischen Frühjahrsputz auf Vordermann gebracht.

Noch up to date?

Ob der Schwedeneisbecher mit Apfelmus und Eierlikör, der Pinocchio mit bunten Zucker-Dragees einer bekannten Marke oder heiße Liebe mit Tiefkühl-Himbeer- Schlotze noch up to date sind, müssen Sie selbst entscheiden. Aber möchten Sie diese nicht mal gegen neue Desserts austauschen? Seien Sie ruhig mal kreativ, wachsen Sie über sich hinaus, seien Sie total verrückt mit tollen, frischen Kreationen.

Madagaskarschokolade mit Ziegenmilch, schwarzer Sesam oder Nugat-Kürbis-Halbgefrorenes, Tannenzäpfle-Sorbet, Chili-Schokolade oder rotes Bohnen-Eis – dit is doch mal wat! Oder? Endlich mal etwas anderes als das klassische Schlumpf- oder Stracciatella- Eis oder Creme Brûlée mit der dekorativen Physalis. Was hier klingt wie überschäumende Kreativität sind die neuesten Eistrends aus den Berliner Eisdielen und Berlin steht ja möglicherweise für Kreativität, Einzigartigkeit und Furchtlosigkeit. Hauptsache anders und aus der Masse herausstechen und das Besondere bieten.

Begeisterung für die Dessertkarte

Hier steckt Potenzial, Ihr zusätzliches Umsatz-Potenzial oder aber auch Ihr entgangener Umsatz. Begeistern Sie zuerst Ihre Mitarbeiter mit einer neuen einfallsreichen Eisund Dessertkarte und nachfolgend begeistern die Mitarbeiter ihre Gäs te. Eine gut sortierte Dessertkarte, vorgestellt von „Dessellier“. Wat …?!? Ja, in Ihrem Restaurant sollte es einen Mitarbeiter geben, der mit Fachwissen und Begeisterung die Dessertkarte oder die Dessert-Tagesempfehlung am Gast vorträgt, um die Gäste zu einem Dessert anzuregen. Ein echtes Verkaufstalent, der Dessellier: Darf’s noch etwas sein? Wenn der Gast nun zögert, ist das Dessert schon halb verkauft! Das gelingt, wenn Ihre Mitarbeiter auch vom Angebot überzeugt sind, dann überzeugen sie auch Ihre Gäste.

Süßes Plus

In den Werkskantinen darf der klassische Schokoladenpudding, der Obstsalat oder der rot-grüne Wackelpudding natürlich nicht fehlen. Als Impulsverkauf, hübsch an der Kasse platziert, ist ein Dessert ein wahres Umsatzplus und der letzte Eindruck, den Ihre Gäste von Ihrem Betriebsrestaurant in Erinnerung behalten. Aber auch hier ist der Trend zu Bio-Produkten und gesunden Desserts nicht zu vernachlässigen.

Einfallsreiche Dessert-Variationen gehören in jedes Mitarbeiterrestaurant, bereichern das Angebot und begeistern Ihre Gäste. Und denken Sie dran, auch an kalten Tagen kann man mit köstlichen Desserts punkten. Wissen Sie was? Ich gehe mir jetzt erst mal ein Eis holen!

In diesem Sinne,
Ihr Heiko Becker  

Zuschriften bitte an redaktion@catering.de

Zuschristen bitte per E-Mail an redaktion@catering.de

Heiko Becker ist gelernter  Koch, Mitglied im Verband der  Köche Deutschlands und seit  15 Jahren für das Cateringunternehmen  L & D im Betriebsrestaurant  einer Berliner Bundesbehörde  mit ca. 700 Gästen  täglich tätig. Geboren und  aufgewachsen ist er in (Ost-)  Berlin. Dort besuchte er die  Hotelfachschule und absolvierte  seine Ausbildung in der  GV, in Sterne-Restaurants und  im In- und Ausland. 

 

Kommentare sind deaktiviert