Studie belegt: An Schulen mit Nachmittagsunterricht fehlen häufig Kantinen

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Grafik Geldkarte Schulverpflegung

Deutsche Schüler essen in der Mittagspause am liebsten Pasta und Salat.

Die Sommerferien sind vorbei und viele Schüler haben auch nachmittags Unterricht. Dabei wird vom Nachwuchs volle Konzentration von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde gefordert. Eine ausreichende und vollwertige Ernährung ist dabei die Grundlage für jeden erfolgreichen Tag. Dennoch kommen viel zu viele Kinder in Deutschland nicht in den Genuss eines warmen Mittagessens und müssen nachmittags mit knurrendem Magen lernen. Denn 19 Prozent der Schüler mit Unterricht nach der sechsten Stunde, haben keine Mensa in ihrer Bildungseinrichtung. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie von EARSandEYES, die im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. durchgeführt wurde. Dabei wurden im Mai 2010 je 275 Eltern und Schüler der 5. bis 13. Klasse befragt.

Schmecken soll es
und gesund sein

Im Zuge der Umstellung auf Ganztagsschulen werden immer mehr Schulkantinen geplant und gebaut. Damit die Kinder das Mittagsangebot auch gerne nutzen, gibt es einige Punkte zu beachten. Denn es geben zwar 42 Prozent der befragten Kinder, deren Schule eine Kantine hat, dieser die Noten sehr gut bis gut. Aber der Rest der Schüler (58 Prozent) sieht Verbesserungsbedarf.
Damit das Angebot gerne genutzt wird, muss es den Sprösslingen auch schmecken. 43 Prozent der befragten Schüler, deren Schule eine Kantine hat, geben an, dass sie auf Grund der guten Qualität dort gerne essen. Ein Aspekt, den Schüler kritisch sehen, sind die üblichen langen Warteschlangen an der Essenausgabe. Dies belegt, dass neben gesunder Ernährung auch Logistik und technische Ausstattung eine zentrale Rolle in der Mittagsverpflegung spielen. Eine moderne, kindgerechte Bezahllösung kann hier Abhilfe schaffen: Die GeldKarte bietet ein einfaches und kostengünstiges System, das die Essensausgabe deutlich beschleunigt und auch eine diskrete Abwicklung von Subventionen für sozial schwächer gestellte Schüler ermöglicht. Immerhin erhält mehr als jedes zehnte Kind eine Vergünstigung, so das Ergebnis der Studie. Bei der GeldKarte nutzen alle Schüler das gleiche Bezahlmittel und es gibt keine sichtbaren Unterschiede, wie es etwa bei speziellen Essensmarken der Fall ist.

Moderne Schulverpflegung
setzt Maßstäbe

Laut Studie zahlen in Schulkantinen bereits 11 Prozent der Kinder mit einem bargeldlosen Kassensystem. Bereits rund 350 Schulen deutschlandweit setzen auf die GeldKarte. Das bargeldlose System vereinfacht den Bezahlvorgang, ist sehr hygienisch und kann eine diskrete Subventionierung sozial schwächer gestellter Schüler ermöglichen. Zusätzlich trägt die GeldKarte zu einem konsumfreien Raum in der Schule bei. Auch die Schule profitiert von der GeldKarte: Sie bietet Planungssicherheit, da Mahlzeiten vorbestellt werden und die Schule Statistiken der verkauften Produkte abrufen kann. Zudem spart die Schule wesentliche Kosten ein, da Münzen und Scheine durch die Zahlung mit Chip nicht teuer verwaltet werden müssen. Weiterhin kann die GeldKarte auch als Schülerausweis, Kopierkarte oder Bibliotheksausweis verwendet werden.

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