Schwarzwälder Schinken erhält eigenes Museum

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Der Schwarzwälder Schinken bekommt ein Museum. Die Ausstellungsräume werden im achten Stock des Aussichtsturms auf dem 1493 Meter hohen Feldberg im Schwarzwald entstehen, teilte der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller am Freitag in Titisee-Neustadt mit. Gezeigt werden Herstellung und Bedeutung der EU-geschützten regionalen Spezialität. Das Museum für den „sanft über Tannenholz geräucherten“ Schinken soll im Mai 2012 öffnen, Verkaufsräume seien nicht vorgesehen. „Mit dem Schinken hat der Schwarzwald ein Alleinstellungsmerkmal und einen äußerst schmackhaften kulinarischen Botschafter“, sagte Feldbergs Bürgermeister Stefan Wirbser (CDU). „Mit dem Museum wollen wir dies würdigen.“

Der 50 Meter hohe Turm auf dem Gipfel des Feldbergs wurde 1955 erbaut. Er diente bis 2002 dem heutigen Südwestrundfunk (SWR) als Sendeturm. Er wurde überflüssig, als rund zwei Kilometer entfernt ein neuer Sendemast gebaut wurde. Eigentlich sollte der Turm abgerissen werden, doch die Gemeinde wehrte sich dagegen. Seit der Renovierung 2003 sind Kunstausstellungen in dem Turm untergebracht sowie das höchstgelegene Standesamt Baden-Württembergs. Geheiratet wird auf der Aussichtsplattform des Turms auf 1490 Meter Höhe.

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