Hersteller aus Belgien ruft Käse zurück

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Ein belgischer Hersteller hat mehrere bakteriell belastete Käsesorten aus deutschen Supermärkten zurückgerufen. In einigen Laborproben sei das gefährliche Bakterium Listeria monocytogenes gefunden worden, teilte Belgomilk am Mittwoch in Moorslede mit. Für die meisten Menschen sind die Bakterien zwar harmlos, vor allem bei kranken oder geschwächten Menschen können sie aber zu Erbrechen und Durchfall führen. Gefährlich sind sie vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft, weil sie Früh- oder Totgeburten auslösen können.

Käufer bekommen ihr Geld zurück

Bei den Rückruf-Produkten handelt es sich unter anderem um den abgepackten Scheibenkäse St. Maarten Classic. Der sei in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in den Supermarkt Lidl gekommen, hieß es. Andere Käsesorten wie Brugge Goud, Nazareth Classic und Nazareth Light seien bundesweit ausgeliefert worden. Es werde dringend davon abgeraten, diese Käsesorten zu essen. Die Käufer sollten die Produkte zum Supermarkt zurückbringen, dann bekämen sie ihr Geld zurück.

Die Keime der Listerien sind nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) in der Landwirtschaft weit verbreitet und können bei  der Produktion in Lebensmittel gelangen, etwa beim Melken. (dpa)

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