Mensen an der Belastungsgrenze

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Foto: Loncaric

Täglich besuchen 800.000 Studierende eine der 925 Mensen, Bistros und Cafeterien der Studentenwerke. Wegen der hohen Studierendenzahl kommen dabei immer mehr Einrichtungen an ihre Grenzen, warnt das Deutsche Studentenwerk. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde fordert deswegen „parallel zu den Studienplatz-Kapazitäten auch die Mensakapazitäten ausbauen“

Gemäß DSW-Angaben betreiben die 58 Studentenwerke für die rund 2,5 Millionen Studierenden an Deutschlands Hochschulen 925 gastronomische Einrichtungen, darunter rund 400 Mensen sowie Restaurants, Bistros, Cafeterien und Cafébars. Im Jahr bereiten die Studentenwerke rund 90 Millionen Essen zu. Fast 248.000 Tischplätze stellen die Studentenwerke zur Verfügung; auf 100 Studierenden kommen 10,6 Tischplätze.

Zum Auftakt der „Mensatagung“ des Deutschen Studentenwerks, die dieses Jahr Mitte September beim Studentenwerk Bielefeld stattfand, erklärte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Mit ihrer Hochschulgastronomie setzen die gemeinnützigen Studentenwerke den staatlichen Sozialauftrag um, den die Bundesländer ihnen geben: die Studierenden mit gutem und preisgünstigem Essen zu versorgen.“

Wie aus der jüngsten DSW-Sozialerhebung hervorgeht, ist die Mensa bei den Studierenden beliebt: Vier von fünf Studierenden nutzen die Mensa ihres Studentenwerks, im Durchschnitt dreimal in der Woche. Allerdings arbeiteten die Mensen vieler Studentenwerke angesichts der konstant hohen Zahl von Studierenden an der Belastungsgrenze, führte Meyer auf der Heyde aus. „Deshalb fordern wir, dass parallel zu den Studienplatzkapazitäten auch die Mensakapazitäten ausgebaut werden.“

 

 

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