Zum Mittag in die Markthalle

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Blick über die Front-Cooking-Theke in die Küche des Marktrestaurants OhJulia in MünchenUrban, frisch und vor den Augen des Gastes zubereitet, wahlweise à table oder zum Mitnehmen. Das sind die Erwartungen, die Restaurantgäste heute an den Mittagstisch haben, und auf die Gastronomen mit immer neuen Konzepten antworten.

Auch in der Betriebsgastronomie, die sich immer öfter ein Beispiel an öffentlichen Restaurants nimmt. Jüngstes Beispiel mit Nachahmungspotential ist das Marktrestaurant „OhJulia“ in Mannheim. Zur Besetzung der Stellen in der Neueröffnung in Mannheim lud der Münchner Geschäftsführer zu einem offenen Casting über Facebook ein. Mit dem Aufruf „OhJulia, mannheim is calling“ wurde die Einladung zum Casting im Festsaal der Universität Mannheim publik gemacht. Rund 50 Bewerber nahmen teil.

Die Idee stammt von Geschäftsführer Marc Uebelherr: „Wir wollen den Bewerbern entgegenkommen, indem wir ein Casting veranstalten, zu dem jeder Interessierte erscheinen kann, ohne sich vorab bewerben zu müssen. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, um das lebendige, italienische Konzept OhJulia, vorzustellen und zu präsentieren. Für kulinarische Köstlichkeiten aus unserer Küche ist gesorgt. Wir freuen uns darauf, die Bewerber bei Snacks und kühlen Getränken in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.“

Persönlichkeiten gesucht

Gesucht wurden engagierte Pizzabäcker, Köche, Barkeeper, Servicekräfte und Küchenhilfen sowie Mitarbeiter für die Antipasti-Theke, den Grill-Bereich und die Kasse. Für rhythmische Beats an den Wochenenden sollen angesagte DJs sorgen. Musiker durften sich beim Casting ebenfalls vorstellen. Auch Quereinsteiger waren willkommen. „Viel wichtiger als eine klassische Gastronomie-Ausbildung sind uns Leidenschaft zur Gastronomie und die Liebe zur italienischen Küche sowie Spaß in einem jungen und internationalen Team zu arbeiten“, so Marc Uebelherr.

Bewerber-Casting für das neue OhJulia-Restaurant in Mannheim

Eindrücke vom Bewerber-Casting. Foto: OhJulia

Das urbane Marktrestaurant OhJulia, eröffnet Ende September im neuen Mannheimer Stadtquartier Q6 Q7. Mit fast 1.000 Quadratmetern Fläche ist es eines der größten Gastronomieangebote in Mannheim. Damit ist es zweieinhalb Mal so groß wie das Münchener Restaurant, das vor drei Jahren öffnete. „Wir sind komplett überzeugt von dem neuen Standort und haben richtig Lust auf die Zusammenarbeit vor Ort. Ich sehe es als tolle Chance, hier in Mannheim zeigen zu können, wie sehr wir gutes Essen lieben. Die Vielfalt an Rezepten und Gerichten soll außerdem noch größer werden“, betont Uebelherr.

Essen wie bei Mamma

Das Konzept beruht auf italienischer Küche wie von „Mamma: Speisen, die frisch, natürlich, einfach und authentisch schmecken. Das weiträumige Lokalgeschäft vermittelt mediterranes Lebensgefühl, wie es sich in großen Markthallen internationaler Metropolen finden lässt. Pizza bereiten die Pizzabäcker direkt vor den Augen der Gäste zu. Die elegante Edelstahltheke bietet köstliche Antipasti und traumhafte Süßspeisen aus allen Regionen Italiens. Dazu gibt es frisches Brot aus der hauseigenen Bäckerei. Carsten Reich übernimmt die allgemeine Leitung im Mannheimer Restaurant, Frank Uebelherr die Küchenleitung. Den Grundstein zu diesem Konzept legte Geschäftsführer Marc Uebelherr mit seinem Partner Uli Springer bereits 2013. Damals eröffnete das erste „OhJulia“-Restaurant in München.

Auch in Kehl

Bereits am 29. August eröffnen Restaurantleiter Mirko Sansa und Marc Uebelherr den Standort in Kehl: auf dem neuen Calamus-Areal am Sundheimer Fort. Auf 700 Quadratmetern Fläche, mit einem Wintergarten in der Orangerie, und mit ca. 140 Sitzplätzen wird das OhJulia einer der größeren Gastronomiebetriebe Kehls sein. Ein Team von 30 Mitarbeitern wird sich an 365 Tagen im Jahr um das leibliche Wohl der Gäste kümmern. Darüber hinaus ist ein Restaurant im Dorotheen-Quartier in Stuttgart geplant.

 

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