Weniger EU-Hilfen für deutsche und französische Bauern

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Deutschlands und Frankreichs Bauern warnen vor einer Kürzung der EU-Agrarsubventionen nach 2013. Die Agrarpolitik der EU stelle die Nahrungsmittelversorgung von rund 500 Millionen Europäern sicher, teilten der Deutsche Bauernverband und der Französische Bauernverband FNSEA am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der Haushalt für die Agrarpolitik in der nächsten Finanzperiode solle auf dem heutigen Niveau beibehalten werden, um die Einkommen der Landwirte zu sichern – auch angesichts unsicherer Rohstoffmärkte.

Die Fördertöpfe für die Landwirtschaft sind mit fast 60 Milliarden Euro der größte Posten im EU-Haushalt. Die EU-Kommission will die Direktzahlungen an die Mitgliedsländer ab 2014 gerechter verteilen.
Das könnte zulasten deutscher Großbauern gehen. Geplant sind außerdem Obergrenzen für große Höfe und mehr Umweltauflagen für Beihilfen. Die geplanten Obergrenzen stoßen auf Kritik bei der Bundesregierung.(dpa)

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