Virtueller „Gastro Circle“ verlief erfolgreich

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Wenige Tage vor dem Start des „Gastro Circle“ stellte Barbara Leithner, COO bei Reed Exibitions Österreich klar: „Mit der digitalen Messe wollen wir für unsere Kunden die passenden Rahmenbedingungen für deren Auftritt schaffen und sie dadurch in ihrem Vorhaben unterstützen.“ Die erste digitale Messe von Reed schuf der Branche eine Plattform für gegenseitigen Austausch.

Mit Kreativität gegen die Krise

Insbesondere nach den weiteren Verschärfungen und der erneuten Schließung der Betriebe, war es für alle Beteiligten wichtig, die aktuelle Situation ehrlich zu erörtern. Unter dem Motto „Neue Perspektiven“ wurden die vielen kreativen Ansätze beleuchtet und live mit über 90 Talkgästen in über 50 Streaming-Stunden diskutiert. Einen wichtigen Beitrag zum Rahmenprogramm leisteten außerdem viele der rund 90 Aussteller, allen voran Presenting Sponsor Metro Österreich.

Auch Andreas Ott zeigt sich über den digitalen „Gastro Circle“ erfreut: „Die ‚Alles für den Gast‘ gibt es nun schon seit über 50 Jahren, aber heuer das erste Mal in einem komplett neuen Format, das in toller Zusammenarbeit mit der Agentur Friedreich Hospitality entstanden sind. Dieser neue weg und die damit verbundene Inspiration wird auch in Zukunft im Rahmen der Herbstmesse spürbar sein.” Die Flexibilität der Aussteller und Besucher als auch der Messe und ihrer Inhalte selbst, waren für den Head of Operations bei Reed, ein Maß für den Erfolg. Reed durfte an den drei Messetagen mehr als 1.470 Teilnehmer begrüßen, die rund 1.500 Meetings durchgeführt haben.

Die Politik ist positiv gestimmt

Gegen den Stillstand und für die Hoffnung sprachen sich auch viele andere Talkgäste aus, darunter unter anderem Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Es ist enorm wichtig, dass in Zeiten wie diesen, Veranstaltungen, die nicht in physischer Form abgehalten werden können, online durchgeführt werden“, ist sich Köstinger sicher. „Ich glaube es wäre zu wenig, sich einfach zurückzulehnen und zu warten, dass es wieder losgeht. Es braucht alternative Formate und da bieten sich natürlich digitale Kongresse hervorragend an.“ Laut Wilfried Haslauer zeigt sich im Verlust immer auch die Wertigkeit: „Was wir an der ‚Alles für den Gast‘ haben, das ist schon eine ganz außergewöhnliche Geschichte für die Aussteller, die Gäste, für uns als Land, als Region, aber auch für die Branche insgesamt, die ihre Leistungsfähigkeit zeigen kann.“ Übrigens: Wegen der vielen positiven Rückmeldungen plant Reed auch für 2021 virtuelle Talks. Die Plattform des Austauschs soll bestehen bleiben, indem spannende Gäste in regelmäßigen Abständen vor der Kamera über brennende Themen aus Gastronomie und Hotellerie diskutieren.

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