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Vincent Fricke verwandelt ganz München in ein nachhaltiges Restaurant

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Da an der Systemrelevanz der Gastronomie in den vergangenen Wochen stark gerüttelt wurde und weiterhin wird, will der Münchner Koch und Caterer Vincent Fricke der Gastronomie als letzte Bastion der Geselligkeit und des menschlichen Miteinanders neue Impulse geben und bringt mit 100 Pop-Ups das Restaurant der Zukunft ab sofort nach Hause.

Dabei geht es dem Food-Visionär vor allem um den verantwortungsvollen Umgang mit Essen in der Coronakrise, aber auch im ‘neuen Normal’. Die Frage der Systemrelevanz wird dabei auf die rund 400.000 Esstische in München als verlängerte Werkbank verteilt, da da sein ursprünglich geplantes Pop-Up Restaurant nicht eröffnen können wird.

Vincent Fricke 100 Pop ups

Koch und Caterer Vincent Fricke. Foto: Vincent Fricke

„Es ist jetzt an der Zeit Gastronomie und all ihre beteiligten Akteure in einen neuen Zusammenhang zwischen professionellen Gastgebern und Konsumenten zu bringen und somit auch Interaktion, Austausch und Wertschätzung für Dienstleistungen und Produkte auf ein nie gekanntes Level zu bringen”, sieht sich Vincent Fricke in der Verantwortung und packt Themen wie Nose to Tail, Zero Waste oder Fleischlose Alternativen unter nachhaltigen Gesichtspunkten direkt von der Ackerfurche auf die Teller. Daraus sind drei Menüs entstanden, die ab 8 Personen bestellbar und in München persönlich ausgeliefert und auch wieder abgeholt werden.

Auf die Backe
Die vergangenen Monate arbeitet Vincent Fricke, wie auch schon in den vergangenen vier Jahren, an den Vorbereitungen zu seinem nächsten Pop-Up Restaurant: Nachdem er 2019 in 5 Gängen Alternativen zu Fleisch über 450 Gästen servierte, steht dieses Jahr der Fleischkonsum wieder im Fokus. Ein Thema, bei dem Vincent Fricke von hiesigen Speisekarten verbannte Teile des Tieres, wie beispielsweise Herz oder Knochenmark, in Form einzigartiger Kompositionen dem Gast serviert und diesen behutsam an die Nose-to-Tail Erfahrung heranführt.

Die Einschränkung der Gastronomie durch die Corona-Krise machte aber die Umsetzung eines Pop-Ups unmöglich – oder auch nicht. Denn die Frage, wie man nachhaltigen Konsum auch zu Zeiten einer globalen Krise auf dem Teller ein Bewusstsein geben kann, dann einfach von Vincent Fricke auf knapp 400.000 Tischen stattfinden kann. Private Dining und Supperclubs sind in der aktuellen Situation ein Weg, der Gastronomie und den Caterern wieder jenen fehlenden Platz zu geben, den es für eine neu gelebte und erlebte professionelle Esskultur benötigt.

Weitere Einblicke und Infos zum Food-Visionär unter https://vincentfricke.com.

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