Dioxin-Skandal: Anzeige wegen Verdacht auf Mord aus Habgier

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Profitgier führte zur Verseuchung der Eier. Nun befürchtet man auch vergiftetes Geflügel- und Schweinefleisch. Foto: Bilderbox

Im Dioxin-Skandal gibt es nun auch eine Strafanzeige eines Verbrauchers gegen den Futterhersteller Harles und Jentzsch . Ein Arzt aus Havixbeck bei Münster habe die Firma Harles und Jentzsch aus Uetersen (Schleswig-Holstein) angezeigt, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer und bestätigte Angaben der «Westfälischen Nachrichten» (Freitag). Die Vorwürfe des Allgemeinmediziners: schwere Körperverletzung und versuchter Mord aus Habgier. Vermutlich werde das Verfahren an die Staatsanwälte in Itzehoe oder Oldenburg abgegeben, die bereits im Komplex ermitteln.
Dort geht es um Verstöße gegen das Lebens- und Futtermittelrecht.

Harles und Jentzsch hat möglicherweise Dioxin-belastete technische Fette als Futterfette an Tierfutterhersteller verkauft. (dpa)

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