Süßwarenmesse schließt – Veranstalter sind glücklich

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Mit deutlich gestiegenen Besucherzahlen ist am Mittwoch in Köln die 42. Internationale Süßwarenmesse (ISM) zu Ende gegangen. Mehr als 35 000 Fachbesucher aus 130 Ländern besichtigten und kosteten das neueste Nasch- und Knabberzeug. Das sind rund 3000 mehr als im vergangenen Jahr. Dies teilte der Veranstalter Koelnmesse am Mittwoch mit, der sich auch mit dem restlichen Verlauf der ISM zufrieden zeigte.

Besucher und Aussteller kamen aus aller Welt

An den Messeständen herrschte vier Tage lang internationales Treiben: 83 Prozent der gut 1400 Aussteller waren aus dem Ausland angereist, wie auch knapp zwei Drittel aller Besucher. Den größten Besucherzuwachs bemerkten die Veranstalter aus Fernost, besonders aus Japan, Korea und China.

Mehr Süßigkeiten für Allergiker

Viel Beachtung schenkten Fachbesucher, Aussteller und Journalisten dem Süßstoff Stevia, der anders als herkömmlicher Zucker kalorienarm ist und kein Zahnkaries verursacht. Auf großen Zuspruch stießen neben besonders exotischen Süßigkeiten auch ummantelte Nüsse in den Geschmacksrichtungen Currywurst und Hamburger. Erneut gestiegen ist dieses Jahr die Produktpalette für Allergiker und Menschen, die bestimmte Lebensmittel nicht vertragen. So bieten Hersteller  vermehrt Schokoriegel und Gebäck ohne Laktose, Ei oder Gluten an.

Zukünftig sollen Süßwaren teurer werden

Die nächste Süßwarenmesse beginnt am 27. Januar 2013 in Köln. Nach Angaben von Handelsvertretern müssen sich Verbraucher bis dahin möglicherweise auf leicht gestiegene Preise in den Läden einstellen, da die Rohstoffe für die Herstellung von Süßigkeiten teurer werden. (dpa)

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