Studie zum Angebot in der Systemgastronomie

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Studie zum Angebot in der Systemgastronomie 

Eine neue Studie soll Klarheit bringen: Denn in Deutschland fehlen bislang Daten zur tatsächlichen Verzehrhäufigkeit und der Nutzung von Angeboten der Systemgastronomie.

Forschungsbedarf besteht auch für die Frage, wie die Angebote der Quick- und Fullservice-Gastronomien optimiert werden müssten, um ihren Beitrag zur Nährstoffversorgung zu verbessern und den Anforderungen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Diese Lücke soll das Forschungsvorhaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „Erhebung, Analyse und Vergleich eines definierten Speisenangebotes aus der Systemgastronomie“ schließen. Die Studie wird von der Hochschule Anhalt, Fachbereich 1, Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung, in Bernburg durchgeführt.

Die Studie nimmt ausgewählte Quick- und Fullservice-Gastronomien in den Blick. Das Speisenangebot mit ähnlicher Produktausrichtung, wie Burger, wird erfasst, analysiert, verglichen und unter ernährungsphysiologischen und ökologischen Aspekten bewertet. Das Vorhaben untersucht außerdem das Nutzungsverhalten der Konsumenten und Konsumentinnen im Hinblick auf die analysierte Produktauswahl, inklusive ihrer Motive für die Nutzung und ihrer persönlichen Einstellungen und Erwartungen an die Gastronomie.

Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, neue Ansatzpunkte und mögliche Handlungsempfehlungen seitens des BMEL für ernährungsphysiologisch günstige und nachhaltige Angebote abzuleiten. Erstveröffentlicht wird die Studie im 15. DGE-Ernährungsbericht 2024.

https://www.dge.de/presse/pm/studie-analysiert-speisenangebot-in-der-systemgastronomie/

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