Streit der Burger-Brater

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Aus den einstigen Partnern sind erbitterte Kontrahenten geworden: Die Inhaber von Hans im Glück und der Paniceus Gastro Systemzentrale (Peter Pane) haben sich am Mittwoch, 3. Mai, ohne Einigung vor dem Landgericht München getrennt. Der seit über einem Jahr andauernde juristische Streit zwischen den ehemaligen Franchise-Partnern geht daher nun in die Hauptverhandlung.

Paniceus-Inhaber Patrick Junge war einst Premium-Partner der Burger-Kette Hans im Glück. Als Franchise-Nehmer betrieb er zwölf Filialen zwischen Hamburg und Potsdam. Dann jedoch soll er dem Franchise-Geber Thomas Hirschberger zu selbstständig geworden sein. Es kam zu gegenseitigen Vorwürfen und Kündigungen. Junge trennte sich schließlich von Hans im Glück und betreibt seine Restaurants seither unter der Marke Peter Pane.

Durch diese Neuorientierung sei Paniceus ein Millionenschaden entstanden, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen verklagte Hans im Glück daher vor dem Landgericht München auf 4,2 Millionen Euro Schadenersatz. Aber auch Hans im Glück machte geltend, Schäden durch die Kündigung des Franchisevertrags erlitten zu haben. Die beiden Kontrahenten konnten sich vor Gericht nicht auf einen Vergleich einigen.

„Unabhängig von den gerichtlichen Auseinandersetzungen werden wir den Expansionskurs mit dem sehr erfolgreichen Systemkonzept Peter Pane fortsetzen“,  sagte Patrick Junge. Und auch Hans im Glück gibt sich nach dem Gerichtstermin selbstbewusst: „Wir sind überzeugt, dass unserer Klage stattgegeben wird“, ließ das Unternehmen verlauten.

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