Schnitzelkrieg: Vorerst gibt es keinen Sieger

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Wie groß können im Restaurant die Schnitzel sein? Dieser Streit zwischen dem Finanzamt Plauen und einem Wirts-Ehepaar ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Chemnitz zwar nicht entschieden worden. Doch der Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen die beiden Wirtsleute aus dem sächsischen Hammerbrücke bei Plauen wurde gegen Zahlung von je 1500 Euro eingestellt.

Zu wenig Steuern gezahlt

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 50-Jährigen und seiner drei Jahre älteren Lebensgefährtin vorgeworfen, von 2006 bis 2008 mehr als 25 000 Euro zu wenig Steuern gezahlt zu haben. Beide sollen laut Anklage statt einiger großer Portionen – wie offiziell angegeben – mehrere kleine verkauft und damit am Fiskus vorbei Geld verdient haben. Das Wirtspaar, das nach eigenen Angaben mit üppigen Schnitzel- und Nudelportionen um Kundschaft kämpft, bestritt die Vorwürfe.

Schnitzelkrieg geht nun vor das Finanzgericht

Nach Auffassung der Richterin war die Steuererklärung zwar falsch, die Forderung des Fiskus‘ aber zu hoch – ohne allerdings sagen zu können, um welche Beträge es sich dabei im Einzelnen handelt. Der „Schnitzelkrieg“ wird nun das Finanzgericht in Leipzig beschäftigen. Einer der Verteidiger der Wirtsleute hat nach eigenen Angaben vor dem Gericht gegen den Steuerbescheid des Plauener Finanzamtes Klage eingereicht. (dpa)

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