Real wird vielleicht verkauft

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Metro denkt über den Verkauf von Real nach. Foto: Real

Deutschlands größter Handelskonzern Metro spricht mit Interessenten über einen möglichen Verkauf der SB-Warenhaustochter Real. Metro habe mehrere Optionen für Real, sagte ein Sprecher am Donnerstag. „Die Optionen gehen von einem Verkauf bis zu einem Verbleib im Konzern“. In diesem Rahmen würden derzeit abtastende Gespräche geführt. „Wir sind aber in keinen konkreten Verkaufsverhandlungen“, betonte der Sprecher.

Derzeit nur Finanzinvestoren unter den Interessenten

Zuvor hatte die „Lebensmittelzeitung“ unter Berufung auf Kreise berichtet, Metro habe einen neuen Versuch gestartet, einen Käufer für Real zu finden. Es gebe aber noch keinen Verkaufsprospekt und ein Datenraum sei nicht geöffnet worden. Unter den möglichen Käufern sollen dem Blatt zufolge derzeit nur Finanzinvestoren sein.

Metro-Chef Eckard Cordes hatte Anfang Mai gesagt: „Was wir mit Real machen, ist noch nicht entschieden.“ Metro stehe wegen schwarzer Zahlen von Real im Gesamtjahr nicht mehr unter Druck, die Tochter verkaufen zu müssen. Auch ein Verbleib von Real im Konzern sei denkbar. Metro hat Real in den vergangenen Jahren radikal saniert und dabei Standorte geschlossen oder verkauft. (dpa)

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