„Pommes-König“ Wallace McCain ist tot

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Sein Name steht für Pommes Frites: Wallace McCain, einer der Gründer des kanadischen Tiefkühlkostspezialisten, ist tot. Der 81-Jährige starb bereits am Freitag an Schilddrüsenkrebs, wie seine Stiftung am Montag mitteilte.

Die Brüder Wallace und Harrison hatten ihre Firma McCain Foods Limited 1956 gegründet. Zu der Zeit erreichte die Technologie zum Einfrieren von Lebensmitteln den Massenmarkt und die beiden Jungunternehmer versuchten ihr Glück mit Tiefkühl-Pommes. Es sollte ein Erfolg werden: Heute kommt nach Angaben des Konzerns jedes Dritte Pommes-Stäbchen weltweit von McCain.

Öffentlicher Streit

Das Verhältnis der beiden Brüder entwickelte sich weniger gut, in den 1990er Jahren lieferten sie sich einen öffentlichen Streit. Wallace wollte, dass sein Sohn Michael die Firmenführung übernimmt, wie unter anderem die „New York Times“ und „Forbes“ in ihren Nachrufen schrieben. Harrison hingegen setzte sich dafür ein, das Unternehmen in die Hand eines externen Managements zu legen.

Größter Anbieter von eingepacktem Fleisch in Kanada

Wallace zog in dem Streit den Kürzeren: Er behielt zwar ein Drittel an dem Unternehmen und den Vize-Vorsitz im Verwaltungsrat, musste sich aber aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. 1995 kaufte er den Fleischverarbeiter Maple Leaf und machte seinen Sohn zum Chef. Inzwischen ist Maple Leaf der größte Anbieter von eingepacktem Fleisch in

Wallace McCain - der Pommes-König - ist tot.

Kanada. In der aktuellen Reichen-Liste von „Forbes“ kam Wallace McCain mit einem geschätzten Vermögen von 2,3 Milliarden Dollar auf Platz 512. (dpa)

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