Moderner Profil-Röster für Burkhof Kaffee

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Röstzyklon bei Burkhof Foto: Jana Mai/J.J.Darboven

Ein neuer Profil-Röster sorgt nun bei der Kaffeemanufaktur Burkhof am Standort Sauerlach für effektive Produktionsprozesse. Albert Darboven persönliche weihte den neuen Röster ein. „Die Kaffeemanufaktur Burkhof hier in Sauerlach ist unser Spezialist für kleine und mittlere Losgrößen sowie innovative Kaffeerezepturen“, erklärte Darboven im Rahmen der offiziellen Eröffnung des neuen Profilrösters.

Während bei Darboven in Hamburg verstärkt Kaffeemischungen für den Einzelhandel produziert werden, ist der Standort Sauerlach spezialisiert auf den Außer-Haus-Markt und den Kaffee für Vending-Automaten. Der neue Profil-Röster ermöglicht es, auch kleinere Lösgrößen zu produzieren und ist deshalb ideal für diesen Geschäftsbereich geeignet. Das Endprodukt in Sauerlach ist die ganze Bohne, die im Außer-Haus-Markt vorwiegend angefragt wird. Das Traditionsunternehmen Burkhof gehört seit 2008 zu J.J.Darboven. Der Name wird heute innerhalb des Konzern als Marke für Kaffee-Provenienzen im Außer-Haus-Markt geführt. 

Investitionen für Kaffee im Außer-Haus-Markt

Die Einweihung des Profilrösters steht im Zusammenhang mit Investitionen von 7 Mio. Euro in den Standort Sauerlach. Unter anderem wurde 2016 eine neue Verpackungsanlage installiert. „Es handelt sich um ein hochkomplexes Bauprojekt“, erklärt J.J.Darboven Technik Vorstand Lukas Werner. Die neue Anlage ermöglicht es, bis zu 12.000 t Kaffee jährlich in Sauerlach zu produzieren.

Rösttechnologie von Neuhaus Neotec

Es handelt sich um eine Anlage von 14 m Höhe, in der die Roh-Kaffeebohnen von oben nach unten durch den Röstprozess geführt werden. Der deutlich geringere spezifische Energieverbrauch des RFB-Rösters gegenüber herkömmlichen Schalen- oder Trommelröstern resultiert vor allem aus der Trennung der Röst- und Kühlkammer. Dadurch entfällt der Zyklus aus Aufheizen und Abkühlen des Stahls der Kammern. „Außerdem haben wir uns entschieden noch einen Schritt weiter zu gehen und in eine sogenannte Rohkaffeevorerwärmung zu investieren. Hiermit wird die warme Röstluft aus der Röstkammer mittels eines Wärmetauschers dazu verwendet den Rohkaffee vor zu erwärmen. Wir nutzen die Energie also zweimal“, erklärt Technik-Chef Lukas Werner. Durch den Einsatz modernster Abgastechnologien können die erforderten strengen Richtwerte für die Abluft sicher eingehalten werden. Hersteller des Rösters ist die Firma Neuhaus Neotec, die auch die Steuerung lieferte. „Das Herz eines Rösters schlägt immer in der Rösterei“, freute sich Albert Darboven beim Ortstermin.

Mehr Aromen in Kaffee als in Wein

Temperatur, Zeitdauer und Menge sind die Variablen, die bei der Röstung von Kaffeebohnen ausschlaggebend für das Endergebnis sind. Aus ein und derselben Bohne entstehen auf diese Weise unterschiedliche Röstgrade, die mit differenzierten Aromen einhergehen. Werden Kaffeesorten gemischt, lassen sich vielfältige Geschmacksvarianten an Kaffee kreieren. Bis zu 1.000 verschiedene mögliche Aromen werden im Kaffee vermutet – sogar mehr als man von Wein kennt.

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