Lavazza und Marco Brambilla entwerfen neuen „Video-Kalender“

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Der italiensisch-kanadische Digital Artist Marco Brambilla bei der Arbeit an Opera Viva, dem Social Calender 2013 von Lavazza. Foto: Lavazza/ots

Mit „Opera Viva, dem 2013 Social Calendar“, der aktuellen Ausgabe für 2013, beschreitet Lavazza nach 20 Jahren Fotokunst neue Wege: Erstmals erscheint er als Video-Projekt,  konzipiert und umgesetzt von dem  italienisch-kanadischen Digital Artist Marco Brambilla.An der Entstehung beteiligten sich zahlreiche Hobbyfotografen und -künstler aus vielen Ländern und sorgten auf diese Weise dafür, dass die klassische Rollenverteilung und Distanz zwischen Künstler und Betrachter aufgebrochen wurde. Das Video-Projekt präsentiert das Jahr 2013, indem es 365 Tage/12 Monate anhand einzelner Video-Collagen, die viele splitterhaft zusammengefügte Eindrücke unserer heutigen Alltagswelt enthalten, auf einen Tag verdichtet.Marco Brambilla ließ mehr als hundert der zahlreichen über die Facebook-Seite „Lavazza Espress Yourself“ und die kostenlose „Opera Viva“ App eingereichten Beiträge einfließen.

Opera Viva erzählt in zwölf einzelnen Video-Collagen die Geschichte eines Tages. Dabei entspricht jede dieser Episoden sowohl einem Monat des Jahres 2013 als auch zwei Stunden eines vollen Tages. Der Rhythmus der sich kaleidoskopisch aufbauenden Bilder und ihrer musikalischen Untermalung versetzt den Betrachter in die außergewöhnliche Welt des Künstlers.

„Ich bin sehr froh, im Laufe der Arbeit und bei der Auswahl der zahlreich eingegangenen User-Beiträge ein Gleichgewicht zwischen Stil und Substanz gefunden zu haben“, sagt Marco Brambilla, dessen Videokunst bereits  weltweit in einigen Museen gezeigt wurde. „Ich bin sehr stolz auf dieses Werk und hoffe sehr, dass die Leidenschaft – sowohl meine als auch die der vielen Teilnehmer – die in das Projekt geflossen ist, im Endprodukt zum Ausdruck kommt.“

Kalender bleibt auf hohem Niveau

Ohne den hohen künstlerischen Anspruch der vergangenen zwanzig Kalender-Editionen, die von weltbekannten Fotografen, darunter u.a. Helmut Newton, Annie Leibovitz, David LaChapelle und Elliott Erwitt, gestaltet wurden, aufzugeben, war es an der Zeit, mit der 2013er-Ausgabe neue Wege einzuschlagen und sich der internationalen digitalen Kreativszene zu öffnen.

„Ausgabe für Ausgabe hat sich unser Kalender stets mit den neuesten Entwicklungen in der Sprache der Kunst beschäftigt, und zwar bis zu dem Punkt, an dem wir uns heute befinden: ein historischer Moment, in dem die digitale Technologie sich mit der Kunst zu neuen Ausdrucksformen vereint“, erläutert Francesca Lavazza, Corporate Image Director der Lavazza Group. „Mit Opera Viva hat ein neues Zeitalter der künstlerischen Tradition im Unternehmen Lavazza begonnen. Der Kalender zeigt sich ein weiteres Mal als natürliche Fortführung und unmittelbarer Ausdruck zeitgenössischer Kunst“, fügt Francesca Lavazza hinzu.

Das Projekt, das unter der kreativen Leitung von Michele Mariani und Marco Faccio stand, trägt die Handschrift der Agentur Armando Testa, die Lavazza seit jeher bei der Gestaltung und Entwicklung seiner Kunstkalender unterstützt. Mit dem Kalender 2013 nutzt Lavazza erstmals die interaktiven Möglichkeiten des Internets, um mit Tausenden von Menschen, die ihre persönlichen Beiträge in das Projekt eingebracht haben, gleichberechtigt über das Thema Zeit nachzudenken: Ein riesiges virtuelles Labor, das Marco Brambilla dazu diente, sein Werk aus Pixeln und Frames zu entwerfen. Lavazza bedankt sich bei allen Teilnehmern des Projekts und lädt alle Interessierten dazu ein, sich das Werk des Künstlers ab sofort auf der Website http://operaviva.lavazza.com anzuschauen. (bs)

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