Japan: Salat aus dem Automaten

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Auf Knopfdruck Salat: In der „Chef’s Farm“ können pro Tag 60 Grünpflanzen kultiviert werden. Der neue Vending-Automat des japanischen Herstellers Dentsu kostet 90.000 US Dollar. Fotos: Dentsu

Und wieder eine neue Vending-Idee aus Japan: Schlappe 90.000 US Dollar kostet die „Chef’s Farm“, ein Automat des japanischen Herstellers Dentsu, in dem sich pro Tag bis zu 60 Salatköpfe oder andere Grünpflanzen kultivieren lassen. Das schrankähnliche Gewächshaus enthält im Lieferumfang fünf schwammige und mit Nährstoffen angereicherte Kunststoff-Beete, auf denen mittels Kunstlicht die verschiedensten Pflanzen in kürzester Zeit gedeihen sollen.

Einkauf und Transport entfallen

Die Idee, die dahinter steckt: Einkauf und Transport entfallen, die Restaurants und Betriebe können sich schnell und einfach ihre eigenen Salatpflanzen ziehen und die Kunden und Gäste sehen dabei zu. Für die Erfinder der „Chef’s Farm“ liegen die Vorteile klar auf der Hand: Der Koch kann selbst bestimmen, welchen Dünger er verwendet und bekommt pestizidfreie Ware. Bei einer Produktion von rund 20.000 Pflanzen im Jahr lasse sich außerdem viel Geld sparen – nach sechs Jahren habe sich der Verkaufspreis bereits amortisiert. Wie viel Wasser und Strom das Gerät täglich verbraucht, dazu gibt es – vermutlich wohlweislich – bislang keine Angaben. (geo/sts)

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