EHEC: Schlechte Noten für Krisenmanagement

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Noch immer wütet der EHEC-Keim in Deutschland. Zwar sinken derzeit die Fallzahlen,
doch bereits 43 Menschen kostete die Epidemie das Leben. Ein Teil der bislang 3.717
Infizierten wird wohl noch lange mit den Spätfolgen der Erkrankung leben müssen.
Und auch wirtschaftlich hat EHEC jede Menge Schaden angerichtet. Ob dieser zumindest
teilweise vermeidbar gewesen wäre, darüber wird derzeit viel diskutiert. (Von Daniela Müller)

Schlechte Noten erhielt die Bundesregierung für ihr Krisenmanagement: Mehr als die Hälfte der Deutschen bewertet den Umgang der Regierung mit dem Ausbruch des gefährlichen Darmkeims als „weniger gut“ (35 Prozent) oder sogar
als „schlecht“ (23 Prozent). Das ergab eine Forsa-Umfrage, die das Magazin „Stern“ in Auftrag gegeben hatte. Kein Wunder, schienen doch die Behörden, und allen voran Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) erschreckend hilf- und ratlos im Kampf gegen den Keim. Dabei wurde zunächst sehr schnell eine vermeintliche Ursache ausgemacht: Gurken aus Spanien. Die an den Pranger gestellten Gurken-Produzenten aus Spanien wehrten sich – wie sich herausstellte, zu Recht. Doch der Schaden war unwiderruflich angerichtet. Tomaten und Blattsalate folgten auf der Liste der Verdächtigen, doch der Nachweis des Keims gelang auch hier nicht. Schließlich waren es dann doch die Sprossen.
Verunsichert und irritiert vom ewigen Hin und Her bei der Keimsuche waren auch die Betreiber von Verpflegungseinrichtungen. „Ich fand den Umgang der Behörden zum Thema EHEC sehr unglücklich“, sagt beispielsweise Léon F. Wuest, Geschäftsführer der Navitas Restaurations GmbH, Unterschleißheim.

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