Dussmann und Hamerle gründen „Food Service Innovation Lab“

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Dussmann und der Food-Service-Futurist Christian Hamerle wollen gemeinsam die Zukunft des Caterings neu denken und gestalten – und gründen daher mit dem „Food Service Innovation Lab“ in Berlin ein Start-up. 

Das neue Konzept soll als Showcase für Systeme, die im operativen Tagesgeschäft zum Einsatz kommen dienen, mit dem zentrale Vorhaben: eine branchenspezifische Food-Service-Intelligence-Platform, die eine nachhaltigere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger weiterer Qualitätssteigerung ermöglicht. Im zweiten Schritt soll das „Food Service Innovation Lab“ auch zum öffentlich zugänglichen Kompetenzzentrum für alle Foodies werden.

Die Food-Service-Branche kennt Christian Hamerle als Vordenker für die digitale Transformation. Er und sein Experten-Team werden agil und mit großem Handlungsspielraum seitens der Muttergesellschaft neue Ideen schmieden und den Ökosystem-Wandel im Catering in Gang bringen. Ihr Ziel: ihn nahtlos vom Acker bis zum Teller zu digitalisieren und gleichzeitig sämtliche analoge Abläufe entlang der Wertschöpfungskette zu optimieren.

Zurück zur Gemütlichkeit
Das ganzheitliche Gastgeberkultur-Konzept des „Food Service Innovation Labs“ geht dabei weit über die gängigen Contract-Catering-Innovationen hinaus. Es stellt die Bedürfnisse jedes einzelnen Tischgasts in den Mittelpunkt der Mitarbeiterverpflegung. „Wir denken nicht von der Tradition zur Innovation, sondern kehren mit Innovationen zurück zur gastfreundschaftlichen Gemütlichkeit. Was auf den ersten Blick widersprüchlich scheint, funktioniert: Als digital-kulturell geprägter Gastgeber werden wir den Gast mehr berühren als je zuvor“, sagt Christian Hamerle, Head of Food Service Innovation bei Dussmann Service Deutschland GmbH. Das Lab richtet sich vor allem an Food Service-Professionals sowie Kunden, die sich mit solchen vernetzen möchten, zum Beispiel die Catering-Verantwortlichen großer Organisationen. Mit dem Launch des „Food Service Innovation Lab“ mitten in der Corona-Pandemie setzt Dussmann Service auch ein Zeichen der Solidarität für die gebeutelte Gastronomie – als Ausdruck der Haltung, der Gemeinschaft auch in schwierigen Zeiten wie diesen ein zuverlässiger und professioneller Partner zu sein.

„Mit unserem ‘Food Service Innovation Lab’ verschmelzen wir die Flexibilität und Agilität eines Start-ups mit der eigenen großen Erfahrung im Catering. Es agiert unabhängig vom operativen Tagesgeschäft und steht nicht in Konkurrenz zum etablierten Catering-Angebot von Dussmann Service, sondern wird dieses mit digitalen Innovationen bereichern“, erläutert Philipp Conrads, Vorsitzender der Geschäftsführung von Dussmann Service Deutschland. „Wir wollen mit dem Food Service Innovation Lab Fußspuren hinterlassen“, so Conrads weiter. „Als Gastgeber gestalten wir im ‘Food Service Innovation Lab’ kulinarische Erlebnisse, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kunden einen guten Grund liefern, warum sie gern für ihr Unternehmen arbeiten – wir sind wie eine Schnittstelle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, sagt Harald Fischer, für Vertrieb und Catering zuständiges Mitglied der Geschäftsführung von Dussmann Service Deutschland.

Das Herzstück: die Food-Service-Intelligence-Platform
Das Herzstück des „Food Service Innovation Lab“ soll die Food-Service-Intelligence-Platform sein. Die ganzheitliche plattformökonomische Lösung erleichtert Catering-Profis die Arbeit, indem sie durch Automatisierung zahlreicher Prozesse und das Know-how des Teams eine weitaus nachhaltigere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger weiterer Steigerung der Qualität ermöglicht. „Köche werden mehr Zeit für kreative Prozesse haben, anstatt Excel-Tabellen auszufüllen und Bestellungen per Telefon oder E-Mail abzuwickeln. Alles in allem soll so auch den Produkten eine höhere Wertschätzung zuteilwerden, von der Wertschöpfung zur Wertschätzung“, so Hamerle.

Mehr Infos zum „Food Service Innovation Lab“ finden Sie unter www.foodserviceinnovationlab.de.

 

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