Digitalisierung macht’s möglich

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Koch kocht mit Kombidämpfer. Foto: MKN

Kombidämpfer sind die Alleskönner in der Küche – auch dank digitaler Features. Foto: MKN

Bevor ein neuer Kombidämpfer für eine Küche angeschafft wird, sollte genau geprüft werden, welche Voraussetzungen er erfüllen sollte: Faktoren wie die Anzahl der Essen, die darin zubereitet werden sollen, die Art der zu produzierenden Speisen, Produktionsabläufe, Größe des Betriebs und der für das Gerät zur Verfügung stehende Platz spielen dabei eine wichtige Rolle.

„Grundsätzlich eignet sich jeder Heißluftdämpfer für jede Küche. Doch nur ein voll ausgelasteter Heißluftdämpfer arbeitet effizient“, weiß Marc-Oliver Schneider, Geschäftsführer von Küppersbusch Großküchentechnik. Daher bietet das Unternehmen den Convect-Air+ nicht nur in den am Markt gängigen Größen mit 6, 10 und 20 Einschüben, sondern auch in der Zwischengröße mit 16 Einschüben an. Darüber hinaus sollte über die Energieart, mit der das Gerät bedient werden soll, sowie die Bedienung allgemein entschieden werden.

Wie ein Smartphone

„Sowohl die kleinen SpaceCombi-Modelle als auch die FlexiCombi-Kombidämpfer gibt es als Classic- und als MagicPilot-Version. So kann jeder Anwender selbst entscheiden, ob er seinen Kombidämpfer wie ein Smartphone mit einfachen Touch- & Wischgesten (MagicPilot-Steuerung) bedienen möchte oder eine klassische Steuerung bevorzugt“, erklärt Anja Halbauer, PR-Manager bei MKN.

Je nachdem, wie erfahren und kompetent das Küchenteam ist, macht es Sinn, einen Kombidämpfer mit mehr oder weniger Voreinstellungen zu wählen: So gibt es Geräte, die beispielsweise 50 Programm-speicherplätze mit bis zu je 15 Prozessschritten für Garprogramme haben, andere haben bis zu 500 Programmspeicherplätze.

Integriertes Kochbuch

Wird ein integriertes Kochbuch mit praxiserprobten Rezepturen benötigt oder nicht? Soll der Kombidämpfer Speisen automatisch garen oder kümmern sich die Köche selbst um die genauen Einstellungen? Das muss jeder Küchenleiter selbst für sich und sein Team entscheiden. Da dieser jedoch mit zunehmend mehr Arbeiten auch außerhalb der Küche betraut wird, wird die Vernetzung von Kombidämpfern immer beliebter.

Dafür lädt sich der Küchenleiter die für seine Kombidämpfer geeignete App auf das Smartphone und schon kann er die Geräte auch dann überwachen, wenn er nicht daneben steht. Anja Halbauer erklärt die für die MKN-Geräte entwickelte App: „MagicPilot to go“ informiert über den Gerätezustand und gibt ein Ton- oder Vibrationssignal, wenn eine Aktion am Kombidämpfer erforderlich ist. Auch die Restzeit von Garprogrammen und gesetzte Timer werden angezeigt.“ Martina Emmerich

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