Diät alle zwei Tage: gleicher Erfolg, weniger Unzufriedenheit

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Wenn das Frühjahr naht, wollen viele Menschen abnehmen. Was aber sollte man dabei beachten, was nutzt dem Körper und was schadet ihm eher? Grundsätzlich gilt: Von heute auf morgen kalorienärmer zu essen, hilft zwar das Gewicht zu reduzieren und senkt das Risiko, an Herzleiden, Krebs, Diabetes sowie Allergien, Asthma und Infektionen zu erkranken. Aber der ungewünschte Nebeneffekt ist meistens anhaltender  Hunger und Unzufriedenheit.

Wissenschaftler des Nationalen Instituts für Altersforschung in Baltimore (USA) haben bei Tierversuchen herausgefunden, dass eine Diät alle zwei Tage ähnliche gesundheitliche Effekte hat wie das tägliche Hungern. Jeden zweiten Tag Diät zu halten sei zwar gewöhnungsbedürftig, aber nicht so zermürbend wie die tagtägliche Einschränkung, analysierte der US-Wissenschaftler James Johnson.

Frauen verbrennen Kalorien bei niedriger Raumtemperatur

Eine Studie der Universität Illinois in Chicago zeigt vergleichbare Ergebnisse. Bei dem Versuch unterzogen sich fettleibige Patienten einer alternierenden Diät und nahmen während der zehnwöchigen Aktion zwischen 4,5 und 12,7 Kilogramm ab. Parallel dazu sanken der Blutdruck, die Herzfrequenz und die Cholesterinwerte ebenfalls. Ein anderer Tipp, um schonend abzunehmen, hängt mit der Raumtemperatur zusammen. Bei einer Umgebungstemperatur von 22 Grad verbrennen Frauen bis zu 27 Gramm mehr Körperfett pro Tag als bei 27 Grad.

Männer sollten lieber auf Sport bauen

Männer haben eine andere Möglichkeit, ihr Gewicht zu reduzieren. Je älter man wird, desto weniger Testosteron produziert der Körper und umso mehr davon wandelt er in Östrogen um. Das überschüssige Hormon sorgt aber für unerwünschte Fettablagerungen rund um die Hüfte. Experten raten deshalb dazu, gerade im Alter mehr Sport zu treiben und dabei Muskeln aufzubauen. Denkbar ist auch ein Hormonpräparat, das mancher Arzt bei einem sehr niedrigen Testosteronspiegel verschreibt. Noch besser ist es, weniger Alkohol zu trinken. Denn wenn die Leber regelmäßig größere Mengen Alkohol verarbeiten muss, baut sie weniger überschüssiges Östrogen ab.

Dass Vitamine wichtig sind für den Körper und das allgemeine Wohlbefinden, ist hinlänglich bekannt. Nun aber kommt dem Vitamin D offenbar auch eine wichtige Funktion beim Abnehmen zu. Eine Studie an der Universität des US-amerikanischen Bundesstaats Minnesota hat gezeigt, dass Menschen mit höherem Vitamin-D-Spiegel im Blut mehr Gewicht verloren als die Versuchsteilnehmer mit niedrigen Vitamin-D-Werten. Eine mögliche Erklärung: Da das Sonnenlicht als Hauptlieferant für die ausreichende Versorgung mit Vitamin D gilt, könnte ein niedriger Spiegel dem Körper signalisieren, es werde Winter und er müsse deshalb mehr Vorrat anlegen. (ots)

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