Deutsche See setzt auf Elektro-Transporter

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Modernste Kühllogistik und emissionsfreier Antrieb: Die Deutsche See Fischmanufaktur setzt bei ihrer Auslieferung ab sofort auf einen E-Lieferwagen von StreetScooter. Start ist in Köln, weitere 20 urbane Standorte sollen folgen.

Deutsche See ist der erste Kunden des von DHL und der Deutschen Post entwickelten Elektro-Transporters StreetScooter. Speziell für Deutsche See wird der StreetScooter zum ersten Mal in einer Spezialanfertigung mit einem Kühlkoffer ausgestattet, der bis zu 680 kg Frischfisch durch das Stadtgebiet transportieren kann. Die Kälteanlage wird durch eine Photovoltaik-Folie auf dem Dach unterstützt und entlastet so den Akku. Damit schreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben Geschichte: „Noch nie zuvor wurde eine state-of-the-art Kälteanlage in einem Elektro-Lieferwagen installiert“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Fisch kommt umweltfreundlich zu den Kunden

„Mit unserem innovativen neuen Fahrzeug kommt unser Fisch nicht nur gewohnt frisch, sondern gleichzeitig auch extrem umweltfreundlich bei unseren Kunden in der Stadt an“, sagt Deutsche See-Geschäftsführer Egbert Miebach. „Wir freuen uns mit StreetScooter einen Fahrzeugbauer gefunden zu haben, der das Thema urbane E-Logistik ernst nimmt und echte Lösungen anbietet“, so der Geschäftsführer weiter.

Im Februar 2017 hatte Deutsche See als erster Großkunde Klage gegen die Volkswagen AG wegen „arglistiger Täuschung“ eingereicht. Das Bremerhavener Unternehmen sei von VW nicht über die manipulierende Technik in Dieselfahrzeugen aufgeklärt worden, hieß es zur Begründung. Damit habe der Autobauer gegen die gemeinsame Vereinbarung verstoßen, die umweltfreundliche und zukunftsweisende Mobilität weiter zu entwickeln.

Deutsche See beschäftigt über 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden aus dem Lebensmitteleinzelhandel und der Gastronomie. 2010 bekam das Unternehmen den Nachhaltigkeitspreis verliehen.

 

 

 

 

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