Corona-Lockdown bei Apetito Starnberg: Die Speisenversorgung ist sichergestellt!

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Seit vergangenen Samstag steht Großcaterer Apetito heftig in der Kritik. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens mit Verteilerzentrum in Gilching bei München wurden positiv auf Covid-19 getestet und der Standort mit sofortiger Wirkung für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. CATERING MANGEMENT hat nachgefragt, wie der Caterer die Versorgung seiner Kunden nun sicherstellt. 

Am Donnerstag, den 25. Juni 2020 wurde bei einem Apetito-Mitarbeiter, dessen Unterkunft sich in einem  Asylbewerberheim in Hechendorf befindet, das Corona-Virus festgestellt. In Folge dessen wurden weitere Bewohner der Unterkunft positiv getestet. „Da insgesamt zehn der betroffenen Bewohner als festangestellte Mitarbeiter am Standort Gilching tätig sind, hat das Gesundheitsamt Starnberg umgehend im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ab Sonntag, 28. Juni 2020, eine 14-tägige Betriebsschließung angeordnet. Wir befürworten den Schritt im Sinne der Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden“, so die Pressesprecherin des Unternehmens Ruth Fislage.

Nach Stand 1. Juli sind inzwischen 44 Mitarbeiter des Gemeinschaftsverpflegers von einer Infektion mit Covid-19 betroffen.  Sämtliche Mitarbeiter befinden sich in häuslicher Quarantäne, der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung für insgesamt 14 Tage geschlossen ist. Zu einem Personalausfall im klassischen Sinn kommt es aber nicht, denn der Standort im Landkreis Starnberg diene ausschließlich als Verteilerzentrum für die Belieferung des LMU-Klinikums Großhadern und dem Campus der Münchner Innenstadt. Laut unternehmensauskunft wurden keine weiteren Kunden vom betroffenen Zentrum aus beliefert. Kunden der apetito AG seien somit ebenfalls nicht betroffen. „Wir haben innerhalb von zwei Tagen in enger Abstimmung mit dem Klinikum einen alternativen Versorgungsplan entwickelt, der die Speisenverpflegung für 6.400 Patienten und Mitarbeiter umfasst. Die Versorgung aller Patienten und Mitarbeiter ist sichergestellt“, so Filage. „Wir arbeiten zum Teil mit dritten Unternehmen zusammen, um das Speiseangebot zu vervollständigen. Für die Dauer der Betriebsschließung kann es allerdings zu Einschränkungen im Speiseplan kommen.“

 

 

 

 

 

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