Brandschutz-Hotline für Gastronomen

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Der Dehoga Bayern hat eine Brandschutz-Hotline in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Betrieblicher Brandschutz des Werkfeuerwehrverbands Bayern (WFVB) eingerichtet. Neu ist auch die Dehoga-Informationsschrift „Brandaktuell.“ Darin sind die zehn wichtigsten Punkte zum Thema Brandschutz für das Gastgewerbe zusammengefasst. 

Mitglieder des Dehoga Bayern können künftig unter der Brandschutz-Hotline 089 / 28 760 – 112 jeweils montags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr eine kostenfreie telefonische Erstberatung durch den WFVB nutzen. Außerhalb dieser Zeiten können Anliegen auch via E-Mail an brandschutz@dehoga-bayern.de gesendet werden. Für erste Informationen hat der Dehoga die Informationsschrift „Brandaktuell“ zusammengestellt.

Laden Sie „Brandaktuell“ hier herunter! 

Weitere Informationen stehen Dehoga Bayern-Mitgliedern im geschützten Mitgliederbereich seines Internetauftritts unter www.dehoga-bayern.de/brandschutz zur Verfügung. Darüber hinaus können noch weitere Leistungsangebote in Sachen Brandschutz über Partnerfirmen der Bayern Tourist GmbH (BTG) zur Verfügung gestellt werden.

Tipps, die helfen Geld zu sparen

„Wir werden sicher nicht alle Probleme sofort lösen können“, sagt Dehoga Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert. „Wir hoffen aber, möglichst viele Unklarheiten beseitigen zu können und Tipps zu geben, die dem einen oder anderen vielleicht helfen, am Ende des Tages viel Geld zu sparen.“ Stefan Deschermeier, Geschäftsführer des Werkfeuerwehrverbandes Bayern (WFVB), sagt dazu: „Wir verstehen uns ausdrücklich als Vertreter der Unternehmer, alle Anfragen und Daten unterliegen dem Datenschutz und werden nicht an Dritte weitergegeben.“

Hintergrund der Dehoga-Aktionen ist eine aktuelle Umfrage zum Thema Brandschutz unter bayerischen Hoteliers und Gastronomen. Dabei zeigten die Befragten durchaus Verständnis für Brandschutzmaßnahmen; Brandschutz hat sowohl in den Gastronomie- als auch Beherbergungsbetrieben oberste Priorität. Allerdings gebe es oftmals Fälle von unverhältnismäßigen Auflagen, die eine Kostenexplosion verursachen und damit auch zu Schließungen von Betrieben führen können, heißt es von der Dehoga Bayern. So planten 5 Prozent der Umfrageteilnehmer, ihren Betrieb aufgrund der geforderten Investitionssummen für immer zu schließen.

Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand

Der Dehoga Bayern fordert deshalb, das Thema Brandschutz mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand anzugehen. So müsse es möglich sein, im Einzelfall  individuelle Lösungen finden zu können. „Es muss reichen die Schutzziele zu erfüllen, und nicht zu Maßnahmen genötigt zu werden, die der Sicherheit nicht dienen. Auch sind Ermessenspielräume zu nutzen. So sind angemessene Fristen für die Beseitigung etwaiger Mängel zu setzen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Ebenso sollte dem Bestandschutz wieder ein größerer Stellenwert verliehen werden. Ein Anbau oder eine Erweiterung müsse möglich sein, ohne den Bestandschutz zu verlieren. Die Eigenverantwortung der Betriebe gelte es zu stärken. Diesbezüglich setzt der Dehoga Bayern auf den Entbürokratisierungsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Walter Nussel, der nach einem intensiven Gedankenaustausch mit dem Verband erklärt hat, sich des Themas im Sinne der Unternehmen anzunehmen.

Weitere Artikel zum Thema Brandschutz lesen Sie in der nächsten Print-Ausgabe von CATERING MANAGEMENT.

 

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