Bocuse d’Or 2011

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Wehende Flaggen aller Herren Länder, bunt bemalte Gesichter, Tröten und rhythmisches Fangetrommel – Ende Januar ähnelte das Bild in der Hall Paul Bocuse auf dem Eurexpo-Messegelände in Lyon auf den ersten Blick eher dem in einem Fußballstadion. Tatsächlich bejubelten die Zuschauer jedoch die Köcheteams aus 24 Nationen, die zum Wettkampf um den Bocuse d’Or angetreten waren.

Da sitzt jeder Handgriff: Ludwig Heer beweis beim Bocuse d'Or-Wettbewerb in Lyon sein Können. Foto: Bocuse d'Or

Längst hat er sich einen Namen als Koch des Jahrhunderts in der Welt der internationalen Gastronomie gemacht. Die Rede ist von Paul Bocuse, Meisterkoch und Initiator des 1987erstmals durchgeführten Kochwettbewerbs Bocuse d’Or. Auch in diesem Jahr traten wieder Teams aus 24 Nationen an zwei Tagen gegeneinander an, um die hochdekorierteste Jury der Welt mit ihren Kreationen zu überzeugen. Der Ehrgeiz unter den Teilnehmern war groß, schließlich arbeitete jedes Team für seine Teilnahme hart. Den Weg ins Finale erkämpften sie sich durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Vorentscheiden.

Köche liefern Höchstleistungen ab

Wer hier antritt, will gewinnen, denn dem eigentlichen Wettbewerb gehen monatelange Vorbereitungen voraus – und jedes Jahr steigen die Anforderungen, denn die Köche liefern immer neue Höchstleistungen ab. „Das Niveau ist in den vergangenen Jahren unglaublich gestiegen“, sagte Ludwig Heer, Koch des deutschen Teams 2011 bereits im Vorfeld des Wettbewerbs. Heer war bereits 2003 unter Claus Weitbrecht als Commis beim Wettbewerb dabei. Zusammen mit Coach Marian Schneider, Küchenleiter im Hotel Lago bei Ulm, und Commis Daniel Zahn, der mit seinen 22 Jahren schon in der Sternegastronomie tätig ist, hat er sich intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet.

Dafür zogen die Jungs sogar kurzerhand vorübergehend von Süddeutschland nach Frankfurt, wo die Kochbox des Bocuse d’Or 1:1 nachgebaut wurde, damit das Team unter Wettbewerbsbedingungen trainieren konnte. Bis zuletzt wurde dort an den Arbeitsabläufen und Timings gearbeitet. Kampf gegen die Uhr Am zweiten Finaltag, dem 26. Januar, war es schließlich so weit: Das deutsche Team ging an den Start. Um 8.30 Uhr starteten zuerst die Schweden in den Wettkampf. Im Abstand von zehn Minuten begannen dann die anderen Nationen mit ihren Kreationen.

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