Bessere Kennzeichnung des Einwegmaterials gefordert

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Vielen Verbrauchern ist es nicht bewusst, wenn sie zur Wegwerfware greifen. Foto: Bilderbox

Der Handel soll Getränkeverpackungen künftig besser kennzeichnen und deutlich machen, was Einweg- und was Mehrwegmaterial ist. Das sieht nach Informationen des „Trierischen Volksfreunds“ eine Reform der gesetzlichen Pfandpflicht für Getränkeverpackungen vor, die Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) an diesem Mittwoch ins Bundeskabinett einbringen wolle.

Altmaiers Ministerium rechnet dem Bericht zufolge mit Mehrkosten von insgesamt 5,6 Millionen Euro für alle betroffenen Geschäfte. Nach dem Bundeskabinett müssten Bundestag und Bundesrat der geplanten Pfandreform zustimmen. Das sogenannte Dosenpfand war vor gut zehn Jahren von der rot-grünen Bundesregierung eingeführt worden, um die Zahl von Einwegverpackungen für Getränke zu reduzieren. Seitdem ist die Zahl verkaufter Mehrwegverpackungen wie Pfandflaschen aber zurückgegangen. (dpa)

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