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Aramark und Querfeld retten gemeinsam Lebensmittel

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Bis zu 30 Prozent der jährlichen Ernte landen derzeit in der Tonne anstatt auf Tellern. Genaueste Angaben regeln das Aussehen von Obst- und Gemüsesorten, und die Exemplare, die nicht der Norm entsprechen, werden aussortiert. Um dieser Lebensmittelverschwendung den Garaus zu machen, beschlossen die Gründer von Querfeld, die aussortierten Lebensmittel von den Bauern abzukaufen und an Großkunden zu liefern. Eine Idee, die Aramark begeisterte und den Grundstein für eine gemeinsame Kooperation legte.  

Bereits 20 Aramark-Betriebe werden derzeit von Querfeld mit Bio-Obst und -Gemüse beliefert, das sonst entsorgt würde. Die Qualität der Produkte steht dabei anderen Lebensmitteln in nichts nach, alleine das Aussehen und die Form unterscheiden sie von den Lebensmitteln im Handel. Für Querfeld ist Geschmack nicht eine Frage des Erscheinungsbildes, es ist die Qualität der Produkte, die zählt. Dabei setzt sich das Berliner Unternehmen nicht nur gegen Lebensmittelverschwendung ein, sondern bietet den Bauern einen willkommenen Zuverdienst, während sich die Kunden über einwandfreie Bio-Produkte zu günstigen Preisen freuen. Mittlerweile verbindet das Unternehmen an vier Standorten Landwirte mit engagierten Betriebsrestaurants. Durch die positive Resonanz bei Kunden und Endverbrauchern konnte Querfeld dieses Jahr schon über 250.000 Kilogramm an Lebensmitteln retten.

Erfolgsprojekt in mittlerweile 20 Betriebsrestaurants
Die Aramark-Betriebsrestaurants helfen dabei kräftig mit und haben alleine in diesem Jahr bereits 75.000 Kilogramm an Bio-Obst und -Gemüse von Querfeld verarbeitet. „Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung liegt uns schon lange am Herzen. Wir sind daher sehr glücklich, mit Querfeld einen Partner gefunden zu haben, der das gleiche Ziel verfolgt und für den die Qualität der Produkte an erster Stelle steht“, so Jürgen Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Aramark.

Krummes Obst und Gemüse bei Münchener Rück
Ein Beispiel für zufriedene Abnehmer der individuellen Lebensmittel sind die Mitarbeiter bei Münchener Rück, die dieses Jahr in ihren drei Betriebsrestaurants alleine rund 30.000 Kilogramm Obst und Gemüse von Querfeld verarbeitet haben. „Jeden Schritt gegen Lebensmittelverschwendung möchten wir natürlich mitgehen. Die Bauern sollten nicht auf Lebensmitteln sitzenbleiben und gezwungen sein, sie zu entsorgen, nur weil sie etwa krumm gewachsen sind. Das positive Feedback unserer Mitarbeiter zeigt zudem die Zufriedenheit mit der Qualität der Nahrungsmittel und den daraus kreierten Gerichten, so werden wir auch weiterhin mithelfen, so viel Obst und Gemüse wie möglich vor der Entsorgung zu bewahren“, so Christoph Gattung von Münchener Rück. 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.aramark.de/ und http://www.querfeld.bio/

 

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