Bachelor-Hut zur Kochmütze: Studium für Köche

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Kochen ist ein Handwerk. Erlernt wird es in einer betrieblichen Ausbildung. Wer will, kann zusätzlich studieren. Für Führungs- und Prozessverantwortliche in der Gastronomie gibt es neue Studiengänge: mit Zertifikat, Master- oder Bachelor-Abschluss.

Fähigkeiten im Prozessmanagement erwerben Köche in der Praxis. In der Qualifizierung zur Meisterprüfung werden sie dann systematisiert und nachgewiesen. Prozessverantwortliche aus der Gastronomie stammen aber nicht mehr nur aus der Gastronomie. Auch an sie richtet sich das wachsende Angebot an spezialisierten Studiengängen.

„Akademisierung ist wichtig, um der Branche die klugen Köpfe zu erhalten“, sagt Dr. Gerald Wetzel, Ökonom und Vorsitzender des Fachausschusses Berufliche Aus- und Weiterbildung beim Verband der Köche Deutschland (VKD). Die Einheiten, die im Küchenalltag zu bewältigen sind, würden immer größer. Zur optimalen Handhabung brauche es kompaktes Wissen, das auf Branchenerfahrung beruht. Ein spezialisiertes Fachstudium biete genau das: bereits analysiertes und vorstrukturiertes Erfahrungswissen, sprich: gebündelte Erfahrung. „Bei Berufen mit stark handwerklichem Fokus wie dem des Kochs ist und bleibt eine duale Ausrichtung aber zwingend notwendig, weil nur so zusammenhängende Prozesskenntnisse gewonnen werden“, so Wetzel.

Hochschulen und Fortbildungsinstitute tragen dem Rechnung, indem sie neue kombinierte Studiengänge und Ausbildungsrichtungen anbieten. Im Folgenden stellen wir einige der neuen Studiengänge vor.

 

 

 

 

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