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Articles tagged with: Skandal

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[13 Mai 2011 | Kommentare deaktiviert | ]

Einer der größten Gammelfleischskandale in Deutschland wird von heute (13. März) vor dem Landgericht Augsburg verhandelt. Der Fall war vor vier Jahren bekanntgeworden. Nun beginnt der Prozess gegen einen Fleischfabrikanten und zwei seiner Geschäftspartner. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern gewerbsmäßigen Betrug in 22 Fällen vor, weil sie von Juni 2006 bis August 2007 tiefgefrorene Schlachtabfälle als lebensmitteltaugliches Fleisch verkauft haben sollen. Ein Lastwagenfahrer hatte den Skandal aufgedeckt, als er Schlachtabfälle in eine Fleischfabrik in Schwaben brachte und beobachtete, wie diese heimlich umetikettiert wurden. (dpa)

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[11 Mai 2011 | Kommentare deaktiviert | ]

Im Hackfleisch-Streit vor dem Essener Landgericht ist Fleischunternehmer Clemens Tönnies am Dienstag in die Offensive gegangen. “Eine systematische Minderung des Rindfleisch-Anteils ist nicht erfolgt”, sagte der 54-Jährige den Richtern. Sein Unternehmen produziere das “beste Hackfleisch der Welt” und habe auch nichts zu verheimlichen. Heftige Attacken fuhr Tönnies, Vorsitzender des Aufsichtsrates beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04, gegen die Staatsanwaltschaft. Dabei sagte er: “Das Unternehmen sollte vernichtet werden.”

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[31 Mrz 2011 | Kommentare deaktiviert | ]

Trotz des jüngsten Dioxin-Skandals stoßen die verschärften Auflagen für Futtermittelhersteller auf Kritik in der Branche. Der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) warf der Bundesregierung am Mittwoch politischen Aktionismus vor. Viele Maßnahmen seien “unverhältnismäßig und kaum realisierbar”, klagte DVT-Präsident Helmut Wulf in Berlin. Wegen Dioxinfunden in Fleisch und Eiern hatte Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) zu Jahresbeginn ein Maßnahmenbündel für mehr Sicherheit angekündigt. Schon im Februar beschloss das Kabinett, dass Futtermittelfirmen und private Labore umfassender als bisher über die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen informieren müssen.
Darüber hinaus präsentierte Aigner in dieser Woche einen Verordnungsentwurf, der …

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[22 Feb 2011 | Kommentare deaktiviert | ]

Bioland-Präsident Thomas Dosch rechnet wegen des Dioxin-Skandals mit einem erheblichen Umsatzplus für den Markt der Biolebensmittel. Die Beliebtheit der umwelt- und ressourcenschonenden Bio-Produkte sei in die Höhe geschnellt, nachdem um den Jahreswechsel die Verseuchung von herkömmlichem Futtermittel mit giftigem Dioxin bekanntgeworden war. «Wenn der Verkauf in diesem Jahr so weitergeht wie in den ersten zwei Monaten, dann können wir mit einem Umsatzplus im zweistelligen Bereich rechnen», prognostizierte Dosch in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Mainz
Hersteller und Händler hoffen auf die Zukunft
Wie groß das Interesse wurde, hätten viele Käufer …

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[13 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]

Das Frühstücksei – verbannt. Das Omelett – ein andermal. Und statt Schweinebraten lieber Rinderroulade? Die Verunsicherung der Verbraucher ist angesichts des Dioxin-Skandals groß. Vielen erscheint Bio-Ware als sichere Alternative. Zu Recht? Eier und Schweinefleisch mit Dioxin, das will niemand auf dem Teller haben. Viele greifen deshalb lieber zu vermeintlich sicheren Bio-Produkten. Im derzeitigen Skandal steht Bio zwar tatsächlich für Reinheit, weil die verseuchten Futtermittel im ökologischen Landbau gar nicht benutzt werden dürfen. Doch prinzipiell ausgeschlossen ist eine Belastung auch bei Bio- Produkten nicht. Gegen kriminelle Energie sei kein System gefeit, …

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[12 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]
Ermittler: Dioxin könnte wissentlich in Futtermittel gelangt sein

Das in Tierfutter gefundene Gift Dioxin könnte mit Wissen der Hersteller in die Nahrung gelangt sein. Ermittler haben Anhaltspunkte dafür gefunden, dass die dioxinhaltigen Fette systematisch so lange verdünnt wurden, bis die Grenzwerte eingehalten wurden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus Behördenkreisen der beteiligten Bundesländer.
Von einem Produktionstag seien Mischproben beschlagnahmt worden, bei denen die hohe Dioxin-Eingangsbelastung immer weiter reduziert worden war, hieß es in den Kreisen. Damit das Labor nicht Alarm schlägt, seien die Proben als technische Fette deklariert und eingeschickt worden.
«Wir müssen das erst noch prüfen», sagte …

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[10 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]
Aigner: Noch keine Entwarnung im Dioxin-Skandal

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sieht noch kein Ende der Dioxin-Gefahr in Lebensmitteln. «Eine generelle Entwarnung zu geben wäre voreilig», sagte Aigner der «Bild am Sonntag». Die Bundesministerin betonte: «Der Fall ist von den zuständigen Landesbehörden noch nicht vollständig aufgeklärt.
Vorrangig muss dafür gesorgt werden, dass belastetes Futtermittel zurückverfolgt wird und und belastete Produkte nicht in den Handel gelangen.» Dass die Nachfrage nach bestimmten Produkten zurückgehe, sei «ein schwerer Schlag für unsere Bauern».
 Aigner, die auch für Ernährung und Verbraucherschutz zuständig ist, bezeichnete «üble Machenschaften weniger Leute» als Ursache für das Dioxin in …

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[7 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]
Dioxin-Skandal: Anzeige wegen Verdacht auf Mord aus Habgier

Im Dioxin-Skandal gibt es nun auch eine Strafanzeige eines Verbrauchers gegen den Futterhersteller Harles und Jentzsch . Ein Arzt aus Havixbeck bei Münster habe die Firma Harles und Jentzsch aus Uetersen (Schleswig-Holstein) angezeigt, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer und bestätigte Angaben der «Westfälischen Nachrichten» (Freitag). Die Vorwürfe des Allgemeinmediziners: schwere Körperverletzung und versuchter Mord aus Habgier. Vermutlich werde das Verfahren an die Staatsanwälte in Itzehoe oder Oldenburg abgegeben, die bereits im Komplex ermitteln.
Dort geht es um Verstöße gegen das Lebens- und Futtermittelrecht.
Harles und Jentzsch hat möglicherweise Dioxin-belastete technische Fette als Futterfette …

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[7 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]
Dioxin-Skandal: Verseuchtes Tierfutter bereits seit Monaten im Handel

 Mit Dioxin belastete Industriefette einer Firma aus aus Uetersen sind schon deutlich länger zu Tierfutter verarbeitet und verbreitet worden als bisher bekannt. Bereits im März 2010 seien erhöhte Dioxinwerte von einem privaten Institut gemessen worden, bestätigte das Landwirtschaftsministerium in Kiel. Der Fall hätte sofort gemeldet werden müssen, so der Sprecher.
Das Ministerium bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Schon im März 2010 seien bei Eigenkontrollen der Firma Harles und Jentzsch erhöhte Dioxinwerte festgestellt worden, sagte ein Sprecher. Sie seien maximal doppelt so hoch gewesen wie zulässig. Auch wenn …

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[4 Jan 2011 | Kommentare deaktiviert | ]
Dioxin-Skandal: Ursache ist offenbar Verwendung falscher Fettsäure

Ursache für die jüngste Dioxinverseuchung von Tierfutter ist nach Angaben der Behörden die Verwendung nicht geeigneter Milchfettsäure bei der Herstellung. Ein Produzent in Schleswig-Holstein habe technische Mischfettsäure trotz gegenteiliger Kennzeichnung zur Futtermittelherstellung verwendet, sagte ein Sprecher des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dem “Westfalen-Blatt” (Dienstag). Durch die Kennzeichnung sei klar gewesen, dass die Ware nur für die technische Industrie, etwa zur Herstellung von Schmiermitteln, geeignet gewesen sei.
Der Futtermittelhersteller Harles & Jentzsch in Schleswig-Holstein habe die von einem niederländischen Unternehmen gelieferte Fettsäure zur Herstellung von Futterfett verwendet, sagte der Behrödensprecher der …

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[6 Okt 2010 | Kommentare deaktiviert | ]
Politiker arbeiten an neuem Gastronomie-TÜV

 
 
 
 
 
 

Berlin-Pankow hat es vorgemacht. Wer hier essen geht, kann sich schon jetzt am „Smiley“ für saubere Restaurants und Imbisse orientieren. Der Bezirk mit 370.000 Einwohnern hat das System nach dänischem Vorbild vor eineinhalb Jahren eingeführt. Ob der Smiley nun in ganz Deutschland kommt, ist ungewiss – auf jeden Fall aber – so entschieden die Verbraucherminister, soll es bundesweit einheitliche Kriterien für die Kontrolle von Lebensmittelbetrieben geben.

Einstimmig fiel das Urteil der Verbraucherminister bei ihrer Konferenz in Potsdam aus: In puncto Lebensmittelkontrollen soll sich in Deutschland schon bald etwas ändern. Wie genau …