Articles tagged with: Gefahr
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In den Niederlanden sind EHEC-Bakterien auf Sprossen von Roter Bete entdeckt worden. Dabei handele es sich aber nicht um den gefährlichen Typ O104:H4, der die Infektionswelle in Deutschland ausgelöst habe, erklärte das Gesundheitsministerium in Den Haag. Dennoch habe Ministerin Edith Schippers angeordnet, das Sprossengemüse aus dem betroffenen Agrarbetrieb vom Markt zu nehmen, teilte ein Behördensprecher am späten Mittwochabend mit.
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Sprossen sind nach Ansicht eines Mikrobiologen als möglicher EHEC-Träger sehr plausibel. “Sprossen waren von Anfang an einer der üblichen Verdächtigen, die man hätte schon von Anfang an verhaften können”, sagte Alexander Kekulé von der Universität Halle-Wittenberg am Montag im ARD-Morgenmagazin. Sie seien ein typisches Gemüse, das auf vielen verschiedenen Mahlzeiten ist, in ganz Deutschland verteilt wird und über längere Zeit immer wieder Infektionen auslösen kann.
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Über den Hamburger Hafen sind bislang keine radioaktiv belasteten Lebensmittel aus Japan nach Deutschland gelangt. Das haben Lebensmittelkontrollen der Hamburger Verbraucherschutzbehörde ergeben. “Die Ergebnisse sind beruhigend, aber nicht überraschend”, betonte Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Donnerstag. Japan sei kein klassisches Agrarexportland. Von rund 35.000 Lebensmittelsendungen aus Drittländern, die im vergangenen Jahr im Hamburger Hafen ankamen, stammten nur 6 aus Japan.
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Die Supermarktkette Kaufland hat verunreinigte Mangos aus dem Verkauf genommen. Betroffen seien Filialen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, sagte eine Sprecherin der Supermarktkette am Donnerstagmorgen. Die Früchte hätten lilafarbene Verunreinigungen. Es handele sich um ein Oxidationsmittel, das zu Verätzungen führen kann, hieß es. Die Mangos wurden aus den Läden genommen. Eine Verkäuferin in Leipzig hatte am Dienstag beim Reinigen der Früchte Verätzungen an ihren Händen erlitten. Weitere Fälle sind laut Unternehmen bislang nicht bekannt. (dpa)
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Ein belgischer Hersteller hat mehrere bakteriell belastete Käsesorten aus deutschen Supermärkten zurückgerufen. In einigen Laborproben sei das gefährliche Bakterium Listeria monocytogenes gefunden worden, teilte Belgomilk am Mittwoch in Moorslede mit. Für die meisten Menschen sind die Bakterien zwar harmlos, vor allem bei kranken oder geschwächten Menschen können sie aber zu Erbrechen und Durchfall führen. Gefährlich sind sie vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft, weil sie Früh- oder Totgeburten auslösen können.
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Die neuen EU-Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan liegen höher als Obergrenzen nach der Tschernobyl-Katastrophe – die Bundesregierung dringt deshalb auf eine EU-weite Angleichung. “Der vorbeugende Verbraucherschutz muss Priorität haben”, sagte ein Sprecher von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Freitag in Berlin. “Deshalb ist bei einer Vereinheitlichung aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes grundsätzlich immer der jeweils niedrigste, also sicherste Grenzwert anzuwenden.”
Als Folge der Atomkatastrophe in Japan hat die EU am vergangenen Wochenende eine Regelung in Kraft gesetzt, auf die sich die Europäische Union 1987 nach dem Atomunglück in Tschernobyl geeinigt hatte. …
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Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die Erhöhung einiger EU-Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan im Vergleich zu Obergrenzen nach der Tschernobyl-Katastrophe kritisiert.
Es gebe in Europa zwar derzeit keinen Anlass zur Sorge über hochbelastete Produkte aus Japan, dennoch dürften Radioaktivitäts-Grenzwerte für japanische Lebensmittel nicht erhöht werden, sagte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode am Dienstag in Berlin. Er forderte einen Importstopp für Lebensmittel aus Japan. Die Bundesregierung sieht jedoch keine Gefahr. Bisher kam ohnehin kein verseuchtes Produkt aus Japan nach Deutschland.
Risiko bleibt gering
Im Rahmen einer EU-Eilverordnung waren am vergangenen Wochenende höhere Obergrenzen für die radioaktive Belastung …
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Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) bedauert das Scheitern einer Regelung für das Fleisch von Nachfahren geklonter Tiere. „Die EU-Kommission hat darauf hingewiesen, dass die berechtigten Interessen des Europäischen Parlaments nicht mit dem WTO-Recht in Einklang zu bringen seien“, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er betonte: „In der Debatte um Klonfleisch geht es nicht um etwaige gesundheitliche Risiken (…), sondern es geht um Aspekte des Tierschutzes und der Ethik.“ Bisher sei für Lebensmittel aus geklonten Tieren in der EU aber weder ein Antrag gestellt noch eine Zulassung …
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Die Lebensmittelkontrollen in Deutschland werden angesichts des Atomunglücks in Japan verstärkt. “Künftig dürfen Lebensmittel aus den betroffenen japanischen Regionen nur noch in Deutschland eingeführt werden, wenn sie in Japan streng kontrolliert und zertifiziert wurden”, teilte Aigner am Freitag in Berlin mit.
“Bereits vor der Verladung muss sichergestellt sein, dass die Waren keinerlei erhöhte Strahlenbelastung aufweisen.” Die Europäische Union hatte zuvor Zwangskontrollen angeordnet. Dies ist laut Aigner eine Vorsorge.(dpa)
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Den Bundesbürgern droht nach Ansicht des Bundesverbraucherministeriums derzeit keine Gefahr durch radioaktiv belastete Lebensmittel aus Japan. Es gebe keine Erkenntnisse, dass sich belastete Produkte in Deutschland befänden oder auf dem Weg in die Europäische Union seien, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit. Eine Gefahr durch radioaktiv belasteten Fisch aus Japan gebe es derzeit ebenfalls nicht. Ein Frühwarnsystem sei eingerichtet.
Falls sich die Lage in Japan deutlich verschärfe, werde EU-weit ein Krisenplan greifen.
Deutschland bezieht aus Japan nach Angaben des Ministeriums einen eher kleinen Teil seiner Lebensmittelimporte. Dazu zählen vor allem …
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Zum Tag des Verbraucherschutzes am Dienstag, 15. März, fordert der NABU die Ministerpräsidenten der Länder auf, den Antrag für die Duldung gentechnischer Verunreinigungen von Saatgut auf der Sitzung des Bundesrates am 18. März abzulehnen. “Wenn sie die Wahlfreiheit der Konsumenten, Landwirte und Züchter ernsthaft sichern wollen, dann müssen sie zuallererst das Saatgut vor Kontaminationen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) schützen. Denn das Saatgut steht am Anfang der Lebensmittelkette, deshalb ist es auch volkswirtschaftlich geboten, dort für die größtmögliche Reinheit zu sorgen”, erklärt Miller.
Folgen sind kaum abzuschätzen
Die Gefahren, die von einer …
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Bisher waren nur Eier und Hühnerfleisch betroffen, nun ist auch in Schweinefleisch ein Dioxin-Gehalt über dem Grenzwert nachgewiesen worden. Bund und Länder wollen Verbraucher künftig mit einer Warnplattform besser über Probleme bei Lebensmitteln informieren.
Erstmals ist auch ein erhöhter Dioxinwert in Schweinefleisch nachgewiesen worden. Bei einem Schweinemäster im niedersächsischen Landkreis Verden ergab eine Probeschlachtung bei einem Tier den stark erhöhten Giftgehalt, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Um wie viel der Grenzwert überschritten wurde, war zunächst nicht bekannt. Bund und Länder wollen eine bundesweite Warnplattform für Lebensmittel einrichten. An dem Angebot …




