Articles tagged with: EU
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„Kleinere Unternehmen aus der Partyservice- und Catering-Branche werden in zunehmendem Maße verdrängt und zum Opfer der Europäischen Union“, empört sich Wolfgang Finken, der Bundesgeschäftsführer des PARTY SERVICE BUND DEUTSCHLAND e.V.. Der Berufs- und Branchenfachverband bezieht sich mit seiner Kritik auf das Tätigkeitsgebiet der Schulverpflegung, bei dem den kleineren Anbietern immer öfter ein Strich durch die Rechnung gemacht werde – durch europaweite Ausschreibungen, die bereits bei einem Schwellenauftragswert von 193.000 Euro vorgeschrieben seien. In der Folge kämen in der Regel große Unternehmen der Branche zum Zuge und verdrängten die kleineren, weil sie völlig anders kalkulieren könnten.
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Nach dem Einbruch des Gemüsemarkts wegen der Infektionswelle mit dem EHEC-Darmkeim wollen deutsche Bauern für Einbußen von 16 Millionen Euro entschädigt werden. Diese Summe wurde den zuständigen Länderbehörden gemeldet, wie ein Sprecher des Bundesagrarministeriums am Montag sagte.
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Die Verbraucher in der EU bekommen bald bessere Informationen über Salz, Fett, Zucker und andere Inhaltstoffe ihrer Nahrungsmittel. Das EU-Parlament stimmt heute (6.Juli) über neue Regeln für die Lebensmittelverpackungen ab. Nachdem die von Verbraucherschützern favorisierte Ampel-Kennzeichnung in erster Lesung gekippt wurde, ist der jetzige Kompromiss mehrheitsfähig.
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Die umstrittene Natursüße Stevia könnte schon Ende des Jahres in der EU als Lebensmittelzusatz zugelassen werden. Die Mitgliedsländer segneten einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel ab. Der natürliche Süßstoff wird aus den Blättern der in Paraguay wachsenden Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen und soll bis zu 300 Mal süßer sein als Zucker. Damit ließe sich Stevia beispielsweise für kalorienreduzierte Getränke nutzen.
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Hackfleisch aus Deutschland steht im Verdacht, französische Kinder mit Kolibakterien infiziert zu haben. Ein Zusammenhang mit dem akuten EHEC-Ausbruch besteht laut EU-Kommission aber nicht. In Deutschland wurde das Fleisch nach Angaben der Supermarktkette nicht verkauft. Nach dem Verzehr des Fleisches aus Deutschland und anderen EU-Ländern werden in Frankreich sieben Kinder mit einer schweren Darminfektion behandelt. Die regionale Gesundheitsbehörde in Lille machte am Donnerstag Kolibakterien (Escherichia coli) für die Infektion verantwortlich. Die Kinder – zunächst war nur von sechs Erkrankten die Rede – lägen seit Mittwoch auf der Intensivstation des Krankenhauses …
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Spanien und Deutschland nehmen Gespräche über Hilfen für spanische Bauern auf, die infolge der EHEC-Krise Verluste in Millionen-Höhe erlitten hatten. Wie das Madrider Außenministerium am Sonntag mitteilte, wird der spanische Europa-Staatssekretär Diego López Garrido am Mittwoch in Berlin mit dem Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, zusammenkommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero waren am Donnerstag in einem Telefongespräch übereingekommen, sich auf europäischer Ebene um Hilfen für die betroffenen Bauern zu bemühen.
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Die Belastung von Lebensmitteln mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln ist in Deutschland weiter gesunken. Im Jahr 2009 wurde bei nur 1,6 Prozent der untersuchten Erzeugnisse deutscher Herkunft der zulässige Höchstwert überschritten. Das geht aus dem aktuellen, am Donnerstag bekanntgewordenen Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor.
Noch deutlicher sei der Rückgang bei Lebensmitteln aus anderen EU-Staaten – von einer Quote von 5 Prozent im Jahr 2007 auf 1,5 Prozent im Jahr 2009. Leichte Verbesserungen habe es auch bei Erzeugnissen aus Ländern außerhalb der EU gegeben: Der Anteil der Proben, in …
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Die EU-Kommission hat der Übernahme des Berliner Schokoladenherstellers KVB durch den US-Konzern Cargill zugestimmt.
Die europäischen Wettbewerbshüter sehen durch den Zusammenschluss keine Nachteile für Verbraucher und den Wettbewerb, hieß es am Montag in Brüssel. Der amerikanische Lebensmittelkonzern darf also wie geplant die Kakao Verarbeitung Berlin (KVB) und damit die Schoko-Sparte der Schwartauer Werke übernehmen, die auch zur Oetker-Dynastie gehört.
KVB produziert rund 75.000 Tonnen Schokolade pro Jahr für Großabnehmer – darunter Kakaopulver, Kakaobutter, Kakaomasse und Industrieschokolade. Es beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Der amerikanische Familienkonzern Cargill hat 131 000 Mitarbeiter weltweit und ist …
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Nach einigem Hin und Her hat sich die EU auf schärfere Strahlengrenzwerte für japanische Lebensmittel geeinigt. Das zuständige Gremium in Brüssel hat am Freitag einem entsprechenden Antrag der EU-Kommission zugestimmt. Damit hat die EU die zuletzt als zu lasch kritisierten europäischen Grenzwerte den strengeren japanischen angepasst. In dem Gremium, dem Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit, sitzen Vertreter der 27 EU-Mitgliedsstaaten.
Die neuen Obergrenzen für radioaktive Strahlung sollen von der kommenden Woche an gelten – aber nur vorübergehend. Wissenschafter werden bis zum Sommer prüfen, ob die Grenzwerte gerechtfertigt sind. “Deutschland …
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Die neuen EU-Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan liegen höher als Obergrenzen nach der Tschernobyl-Katastrophe – die Bundesregierung dringt deshalb auf eine EU-weite Angleichung. “Der vorbeugende Verbraucherschutz muss Priorität haben”, sagte ein Sprecher von Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) am Freitag in Berlin. “Deshalb ist bei einer Vereinheitlichung aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes grundsätzlich immer der jeweils niedrigste, also sicherste Grenzwert anzuwenden.”
Als Folge der Atomkatastrophe in Japan hat die EU am vergangenen Wochenende eine Regelung in Kraft gesetzt, auf die sich die Europäische Union 1987 nach dem Atomunglück in Tschernobyl geeinigt hatte. …
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Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat die Erhöhung einiger EU-Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan im Vergleich zu Obergrenzen nach der Tschernobyl-Katastrophe kritisiert.
Es gebe in Europa zwar derzeit keinen Anlass zur Sorge über hochbelastete Produkte aus Japan, dennoch dürften Radioaktivitäts-Grenzwerte für japanische Lebensmittel nicht erhöht werden, sagte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode am Dienstag in Berlin. Er forderte einen Importstopp für Lebensmittel aus Japan. Die Bundesregierung sieht jedoch keine Gefahr. Bisher kam ohnehin kein verseuchtes Produkt aus Japan nach Deutschland.
Risiko bleibt gering
Im Rahmen einer EU-Eilverordnung waren am vergangenen Wochenende höhere Obergrenzen für die radioaktive Belastung …




